„Eine große Umstellung"

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yourzz-Reporterin Anna Krasnoschen hat den Schritt in die erste eigene Wohnung gewagt.

Hamm - Irgendwann ist es so weit: Der Einzug in die erste eigene Wohnung rückt näher. Einige können es kaum erwarten, andere ziehen nur schweren Herzens aus dem Elternhaus aus. Ob Wohngemeinschaft (WG) oder eigene Wohnung - in beiden Fällen ist man nicht mehr in der Obhut der Eltern und muss sich selbst organisieren. Die yourzz-Reporterinnen Kristina Eirich und Anna Krasnoschen haben sich wegen ihres Studiums an das Abenteuer Umzug gewagt.

„Endlich in den eigenen vier Wänden wohnen"

Kristina Eirich: Ich wohne in einer Zweier-WG mit einer Mitbewohnerin und wir kommen sehr gut miteinander aus, was das Ganze um einiges erleichtert. Ausziehen ist eine sehr aufregende Angelegenheit. Es gibt viel zu organisieren, viel zu planen und viel zu tun.
Doch wenn das erst mal geschafft ist, freut man sich, endlich in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Die Familie nicht mehr ständig um sich zu haben ist sehr ungewohnt und man fühlt sich am Anfang etwas, aber das legt sich wieder.
Alleine wohnen, ist auch eine sehr große Umstellung. Man muss auf einmal selber kochen, putzen, waschen und einkaufen. Ich habe das Glück, dass ich mir die Hausarbeit mit meiner Mitbewohnerin teilen kann. Es ist sehr schön, jemanden zu haben, mit dem man reden und spontan lustige Abende verbringen kann. Als Studentin mit wenig Geld ist eine WG eine wirklich gute Lösung. Man muss nicht die ganze Miete allein zahlen, fast immer ist jemand da, mit dem man reden oder nach Hilfe fragen kann und meistens sind auch alle erforderlichen Möbel, wie die Küche, schon vorhanden.
Nach dem Studium möchte ich aber in meine eigene Wohnung ziehen. Die ist nur ein Zwischenlösung während des Studiums. Dafür kann ich sie sehr empfehlen, auf Dauer ist es jedoch nichts für mich.

Anträge, Verträge, Zahlungen"

Anna Krasnoschen: Jeder Anfang ist schwer, doch der Anfang eines selbstständigen und unabhängigen Lebens stellt eine ganz neue Herausforderung dar. In diesem Jahr habe ich nach 13 besichtigten Wohnungen und mehreren Absagen endlich meine erste eigene Wohnung gefunden. Nach der ersten großen Freude folgte schnell die ernüchternde und neue Realität: Anträge, Verträge, Zahlungen. So viele verschiedene Rechnungen und Formulare habe ich nicht erwartet.
Zum Glück wurde ich von meiner Familie bei allem gut unterstützt. Ich habe mich mal verkalkuliert oder auch mal nichts von dem rechtlichen „Kram" verstanden, der bei mir im Briefkasten landete. Irgendwann hatte ich den Dreh aber raus und habe ein Haushaltsbuch eingeführt. und mich in die Briefe eingelesen. Ein weiterer schwieriger Aspekt ist die Ausstattung der Wohnung. Glücklicherweise konnte ich die Küchenmöbel meiner Vormieter übernehmen doch mit den für mich hohen Möbelpreisen in den Läden habe ich nicht gerechnet. 
Schlussendlich ist man aber stolz auf sich und seinen eigenen Haushalt und macht jeden Tag neue Erfahrungen, um ein selbstständiges und erwachsenes Leben zu führen. 

yourzz-Umfrage - Wie stellst du dir deine erste Wohnung vor?

von Leon Schwitzki

Wie soll deine erste eigene Wohnung sein? - wir haben vier Hammer Jugendliche dazu befragt

Mandy Becker, 16 Jahre:
„Ein Freund und ich ziehen später in eine Wohngemeinschaft zusammen. Wir teilen uns dann eine Drei-Zimmer-Wohnung. Ich hoffe, dass jeder dann im Haushalt mithilft, aufzuräumen, sodass Konflikte nicht entstehen werden"

Falko Mecklenbrauch, 21 Jahre:
„Ich stelle mir als erste Wohnung eine kleine Wohnung möglichst in meiner Uninähe vor. Die Möbel werde ich mir günstig, aber neuwertig aus einem Möbelgeschäft zusammenstellen. Auf jeden Fall werde ich alleine wohnen.

Carolin Ginda, 19 Jahre:
„Meine Freundin und ich werden später zusammenziehen, weil wir das am günstigsten für uns beide finden. Natürlich werden wir beide zusammen Möbel aussuchen und uns die erste Wohnung zusammen einrichten.

Moritz Dürr, 18 Jahre:
„Ich stelle mir meine erste Wohnung in einer eher ruhigen Gegend vor. Zudem sollte diese Wohnung gut mit den Zug oder Bus zu erreichen sein, um alles Nötige zu erreichen, beziehungsweise zu bekommen."

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