Für die gute Sache im Süden

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Pauline Uhrmeister arbeitet an der Gestaltung ihres Jahresplanes.

Soest/Neumünster - Insgesamt neun Jugendliche absolvieren ab diesem Sommer einen einjährigen Freiwilligendienst bei der größten jugendlich geführten Hilfsorganisation Deutschlands, „Schüler Helfen Leben“ (SHL). Pauline Uhrmeister (18) aus Soest wird sich in diesem Jahr als Schulkommunikatorin der Organisation engagieren.

Nach dem Abitur stellen sich viele junge Menschen die Frage, welchen Weg sie nach ihrem Schulabschluss einschlagen sollen. Für Pauline Uhrmeister stand bereits vor einem Jahr fest, dass sie sich vor dem Studium für eine gute Sache engagieren möchte. Im Rahmen ihres Freiwilligendienstes bei SHL setzt sich Pauline nun für Gleichaltrige in Südosteuropa, Syrien und Jordanien ein. 

Gemeinsam mit ihren acht Kollegen organisiert sie im Büro Neumünster den Sozialen Tag 2018 – und wird von Beginn an viel Verantwortung übernehmen. Der Soziale Tag ist ein jährlicher Aktionstag, an dem Schüler die Schulbank gegen einen Arbeitsplatz tauschen und ihren erarbeiteten Lohn für Jugend- und Bildungsprojekte in Südosteuropa, Syrien und Jordanien spenden. Vor ihrem Freiwilligendienst besuchte Pauline das Archigymnasium in Soest und engagierte sich schon als Schülersprecherin.

Als Schulkommunikatorin von Schüler Helfen Leben sorgt die 18-jährige nun dafür, dass sich viele Schulen zum Sozialen Tag 2018 anmelden: Neben dem Verfassen von Schulbriefen wird Pauline alle teilnehmenden Schulen betreuen und ihre Fragen beantworten. „Das Jahr nach dem Abitur möchte ich nutzen, um mal über den Tellerrand zu schauen und gleichzeitig eine neue Möglichkeit zu finden, mich zu engagieren“, begründet die 18-jährige ihre Motivation für den Freiwilligendienst. 

Und weiter: „Das Tolle an SHL sind die vielen Chancen, die man hier als Freiwilliger von Anfang an bekommt, dazu gehört auch die Verantwortung für die verschiedenen Projekte und eigenen Aufgaben.” Enden wird der Freiwilligendienst von Pauline im nächsten Jahr mit der Einarbeitung ihres Nachfolgers – bis dahin ist viel zu tun!

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