FSJ’ler über ihr Jahr bei den Turbo-Schnecken in Lüdenscheid

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Marc Blumenrath und Melina Hesse schließen ihr FSJ im Schneckenhaus mit einem großen Spektakel ab.

Lüdenscheid - Das Freiwillige Soziale Jahr ist für viele Schulabgänger eine reizvolle Orientierungshilfe vor dem Berufseinstieg. Marc Blumenrath und Melina Hesse haben sich bereits vor knapp einem Jahr dafür entschieden.

Bevor es an Studium, Ausbildung oder direkt ins Arbeitsleben geht, machen sie ein Freiwilliges Soziales Jahr bei den Turbo-Schnecken Lüdenscheid. Auch nach vielen Schuljahren sind die Zukunftspläne oft noch nicht ausgereift. 

Neben einer möglichen Grundausbildung bei der Bundeswehr oder wahlweise auch Zivildienst, sind nunmehr das Freiwillige Soziale und das Ökologische Jahr eine mögliche Alternative im Freiwilligendienst. So sahen das 2016 auch Marc und Melina und verbringen seitdem ihre Zeit im Schneckenhaus der Turboschnecken. 

Marc wünschte sich Praxiserfahrung

Beide hatten schon vor dieser Verpflichtung grobe Vorstellungen für ihre berufliche Zukunft. Marc reizt vor allem der sportwissenschaftliche Bereich. Er war noch unentschlossen über den richtigen Studiengang und wünschte sich Praxiserfahrung. Dieser Wunsch brachte ihn zum Freiwilligendienst bei den Turbo-Schnecken.

„Man lernt eine Menge über die Abläufe in einem Betrieb“, schildert er seine Erfahrungen. Im Schneckenhaus ist er, wenn nicht gerade die Planung eines Projektes oder die Betreuung einer Sportgruppe auf dem Programm steht, am Empfang anzutreffen. 

Dort berät informiert und heißt er die Kursteilnehmer, Fitnesssportler und Gäste der Turbo-Schnecken willkommen. Ein Aufgabenfeld, das im Büro der Turbo-Schnecken dazu gehört. 

Melina suchte die Arbeit mit Menschen

Bei Melina war das etwas anders: Die Arbeit mit Menschen – besonders mit Kindern – weckte ihr Interesse für das Schneckenhaus. Da passte es gut, dass die beiden FSJ’ler gleich mit der Betreuung einer Kindergruppe beauftragt wurden.

„Das macht natürlich einen großen Spaß, wenn der Andrang auch immer größer wird. Da wird man in seiner Arbeit bestätigt“, sagt Marc. Die Kindergruppe wird Melina mit Beendigung des Freiwilligendienstes wohl am meisten vermissen. 

Zumal die Arbeit sie nochmals in ihrem Wunsch bekräftigt hat, einen Beruf im sozialen Bereich anzustreben. „Die Kinderbetreuung war schon sehr reizvoll, aber auch die Übungsleitertätigkeiten haben mich in meiner Zeit hier sehr angesprochen“, erzählt sie über das breite Aufgabenfeld. 

Gute Nachricht für alle FSJ-Interessierten

Melina und Marc wollen ab Herbst wahrscheinlich ein Studium beginnen. Für diesen Schritt werden sie die heimische Bergstadt vermutlich verlassen müssen. 

Die gute Nachricht für alle FSJ-Interessierten: Im Schneckenhaus wird somit Platz für neue Freiwilligendienstleistende. Zuvor verabschieden sich die Beiden jedoch mit einem großen Spektakel. Für ihre Abschlussarbeit veranstalten sie das erste Feriencamp bei den Turbo-Schnecken in den Sommerferien. 

In den ersten beiden Wochen wird dort die Kinderbetreuung mit Schnecken-typischem Bespaßungsprogramm angeboten. Eine Abschlussarbeit, die bei den Turbo-Schnecken sowie bei vielen Eltern im Schneckenhaus bereits großen Anklang findet.

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