Verband: Keine große Chancen für Flüchtlinge als Agrar-Fachkräfte

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Gurkenernte: Laut Bauernpräsident Joachim Rukwied könnten Flüchtlinge gut als Erntehelfer arbeiten. Foto: Nicolas Armer/Symbolbild

Berlin (dpa) - Die deutschen Bauern knüpfen bei der Suche nach Fachkräften keine übermäßigen Erwartungen an die ins Land kommenden Flüchtlinge.

Man sei offen im Hinblick auf eine mögliche Beschäftigung von Flüchtlingen, sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Eine große Chance für die Landwirtschaft sehe ich aber nicht", schränkte er ein. "Ein Hindernis sind zum Beispiel Sprachbarrieren."

Er gehe davon aus, dass einzelne Arbeitsverhältnisse entstehen könnten, wenn Arbeitserlaubnisse und andere Vorschriften erfüllt sind.

"Inwiefern das auch längerfristig tragfähig sein wird, muss man aber abwarten, bis man erste Erfahrungen in der Praxis hat", erklärte Rukwied. Flüchtlinge könnten als Erntehelfer arbeiten oder einfache Arbeiten in der Tierhaltung erledigen. "Ich vermute aber, dass nur ein kleiner Teil in der Lage ist, GPS-gesteuerte Traktoren oder Mähdrescher zu fahren", sagte der Bauernpräsident.

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