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Ukraine-News: EU-Kommission schlägt Öl-Embargo gegen Russland vor - Größte russische Bank fliegt aus Swift

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Von: Thomas Schmidtutz

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Öl-Raffinerie: Die EU-Kommission hat Pläne für ein Embargo auf russisches Öl vorgelegt.
Öl-Raffinerie: Die EU-Kommission hat Pläne für ein Embargo auf russisches Öl vorgelegt. © Christoph Schmidt/dpa

Die EU will den Druck auf Russland weiter erhöhen. Jetzt sollen die bestehenden Sanktionen auch auf russisches Öl ausgeweitet werden.

Straßburg - EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat angesichts des Ukraine-Kriegs die neuen Pläne für Wirtschaftssanktionen gegen Russland bestätigt. „Wir schlagen jetzt ein Embargo für russisches Öl vor. Dabei geht es um ein vollständiges Einfuhrverbot für sämtliches russisches Öl“, sagte sie am Mittwochmorgen im Europaparlament. Man wolle russische Rohöllieferungen innerhalb von sechs Monaten und den Import raffinierter Erzeugnisse bis Ende des Jahres auslaufen lassen.

„Auf diese Weise maximieren wir den Druck auf Russland und halten gleichzeitig Kollateralschäden für uns und unsere Partner weltweit möglichst gering“, erklärte die deutsche Politikerin. „Denn wenn wir der Ukraine helfen wollen, muss unsere eigene Wirtschaft stark bleiben.“

EU-Kommission: Swift-Aus für Sberbank 

Neben dem Öl-Embargo bestätigte von der Leyen Pläne für Strafmaßnahmen gegen weitere russische Banken. Sie sehen ihren Angaben zufolge vor, die Sberbank - die mit Abstand größte russische Bank - und zwei weitere große Banken vom internationalen Finanzkommunikationssystem Swift abzukoppeln. „Dadurch treffen wir Banken, die für das russische Finanzsystem relevant sind, und schränken Putins Fähigkeit zu weiteren Zerstörungen ein“, sagte sie. „Hierdurch wird die vollständige Isolierung des russischen Finanzsektors vom globalen System zementiert.“

Zudem sollen europäische Wirtschaftsprüfer, Berater und sogenannte Spin-Doktoren nicht mehr für russische Unternehmen und den Kreml von Präsident Wladimir Putin arbeiten dürfen. (dpa/utz)

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