Tokio-Leitindex erstmals seit sieben Jahren über 17 000 Punkte

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Die Börse in Tokio profitiert weiter von der am Freitag überraschend angekündigten erneuten Lockerung des geldpolitischen Kurses durch die japanische Notenbank. Foto: Kimimasa Mayama

Tokio (dpa) - Die anhaltende Geldflut der japanischen Notenbank hat den Leitindex der Börse in Tokio am Dienstag im Handelsverlauf erstmals seit sieben Jahren über die Marke von 17 000 Punkte getrieben.

Der Nikkei-Index für 225 führende Werte legte zeitweise um bis zu 4,35 Prozent auf 17 127,66 Punkte zu. Im Verlauf des Handels gab der Nikkei einen Teil seiner Gewinne allerdings wieder ab. Zum Schluss lag er mit 16 862,47 Punkten 2,73 Prozent im Plus.

Die Börse in Tokio profitiert weiter von der am Freitag überraschend angekündigten erneuten Lockerung des geldpolitischen Kurses durch die japanische Notenbank. Diese kämpft gemeinsam mit der Regierung gegen das anhaltend schwache Wirtschaftswachstum. Der japanische Yen wurde geschwächt, die Exporte angekurbelt. Auch am Dienstag profitierten davon in großem Maße Exportwerte, die von Anlegern besonders gefragt waren.

Bereits am Freitag hatte der Nikkei nach der Bekanntgabe unter anderem von Anleihekäufen knapp 5 Prozent zugelegt. Am Montag war die Börse wegen eines Feiertags geschlossen.

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