Mega-Milliardäre

Kampf der Super-Egos: „Nur die Nummer 2“ - Tesla-Boss Elon Musk lästert über Amazon-Gründer Jeff Bezos

Erbitterte Rivalen: Die Fehde zwischen Amazon-Chef Jeff Bezos (li.) und Elon Musk sorgt immer wieder für Schlagzeilen.
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Erbitterte Rivalen: Die Fehde zwischen Amazon-Chef Jeff Bezos (li.) und Elon Musk sorgt immer wieder für Schlagzeilen.

Tesla-Chef Elon Musk und Amazon-Boss Jeff Bezos können es einfach nicht lassen. Immer wieder fahren die beiden Rivalen die Krallen aus. Jetzt stichelt Elon Musk erneut.

Austin - Es kann nur einen Mega-Milliardär geben. Das denken sich wohl Tesla-Chef Elon Musk und Amazon-Gründer Jeff Bezos. Immer wieder holen die beiden Superreichen zu Seitenhieben gegen den anderen aus. Jetzt hat Elon Musk seinen Rivalen erneut attackiert und behauptet, dass er erfolgreicher sei.

Tesla-Chef Elon Musk auf Platz 1 der Milliardärs-Rangliste

Nachdem Amazon-Gründer Bezos auf Twitter seinen eigenen Werdegang lobte, konterte der Tesla-Chef am Montag kommentarlos mit dem Bild einer Silbermedaille. Musk ist in der Milliardärs-Rangliste des Finanzdienstes Bloomberg im Moment die klare Nummer 1 mit 222 Milliarden US-Dollar (192 Milliarden Euro). Bezos folgt mit 191 Milliarden US-Dollar (165 Milliarden Euro). Bei beiden basiert das Vermögen vor allem auf dem Wert ihrer Aktienbestände.

Die beiden Milliardäre sind nicht nur in den Reichen-Ranglisten Rivalen, sondern vor allem im Weltraum-Geschäft. Erst unlängst hatte Bezos‘ Weltraumfirma Blue Origin gegen die Vergabe des US-Regierungsauftrags für ein Raumschiff zur Mondlandung an Musks Unternehmen SpaceX geklagt. Musk stichelte zurück: „Man kann sich nicht zum Mond klagen, egal wie gut die Anwälte sind“, lästerte er im September auf einer Konferenz.

Amazon-Gründer Jeff Bezos: „Lasst euch von niemandem sagen, wer ihr seid“

Bezos hatte am Sonntagabend die Titelseite des US-Wirtschaftsblattes Barron‘s aus dem Jahr 1999 bei Twitter gepostet, in dem Amazon und Bezos ein rasches Scheitern vorhergesagt wurde. „Lasst euch von niemandem sagen, wer ihr seid“, resümierte er.

Zugleich berichtete die Washington Post am Montag, eine „toxische“ Unternehmenskultur bei Blue Origin habe die Fortschritte der Firma gebremst und den Wettbewerb mit SpaceX erschwert. Während das nicht schmeichelhaft für Bezos ist, zeugt der Bericht von der redaktionellen Unabhängigkeit der Zeitung: Sie gehört seit 2013 dem Amazon-Gründer. (dpa/ph)

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