Steuererklärung 2013 - das müssen Sie wissen

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Bald ist es soweit: Die Frist zur Abgabe der jährlichen Steuererklärung läuft ab. Eine lästige Aufgabe, die sich für die meisten Bürger rentiert - der Aufwand wird nicht selten mit einer Erstattung in Höhe von mehreren Hundert Euro belohnt.

Pflichten und Fristen

Grundsätzlich gilt: Jeder Bürger, der einen jährlichen Verdienst von mehr als 8354 Euro erzielt, ist zur Abgabe der Einkommensteuererklärung verpflichtet. Alleinstehende Arbeitnehmer mit nur einem Arbeitgeber und Geringverdiener mit einem Einkommen unterhalb des Grundfreibetrags sind in der Regel von der Pflicht befreit, können sich aber für die freiwillige Abgabe der Erklärung entscheiden.

Wer zur Abgabe der Steuerklärung verpflichtet ist, muss dies üblicherweise bis zum 31. Mai erledigen. Da der reguläre Stichtag in diesem Jahr jedoch auf einen Samstag fällt, bleibt etwas mehr Zeit: Die erforderlichen Unterlagen müssen bis zum 02. Juni beim zuständigen Finanzamt eingehen. Kann die Frist nicht eingehalten werden, hilft ein Antrag auf Fristverlängerung weiter. Dieser sollte schriftlich gestellt werden. Nimmt sich ein Steuerberater oder ein Lohnsteuerhilfeverein der Erklärung an, muss diese erst bis zum 31. Dezember übermittelt werden. Noch großzügiger ist die für die freiwillige Steuererklärung bemessene Frist - sie endet am 31. Dezember 2017.

Reduzierung der steuerlichen Last

Im Rahmen der jährlichen Steuererklärungen sollten nicht nur die durch den Beruf entstandenen Werbungskosten, sondern auch Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden. So kann etwa das häusliche Arbeitszimmer - so es denn den Mittelpunkt des Wirkens bildet - voll von der Steuer abgesetzt werden. Auch die Anschaffungskosten für Smartphones oder Computer lassen sich in ganzer Höhe absetzen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass der Anteil der privaten Nutzung nicht mehr als zehn Prozent beträgt. Ein wichtiger Posten sind auch die Fahrtkosten. Pro Kilometer dürfen Sie eine Pauschale von 30 Cent abrechnen. Darüber hinaus werden Arbeitnehmer mit wechselnden Einsatzorten zusätzlich entlastet: Die seit Januar geltende Reisekostenreform berücksichtigt alle tatsächlich gefahrenen Kilometer.

Minimierung des Aufwandes

Es gibt viele Programme, die bei der Erstellung der Steuererklärung behilflich sind. So stellt zum Beispiel die deutsche Finanzverwaltung das kostenlose ElsterFormular zur Verfügung. Eine beratende Funktion hat das praktische Tool allerdings nicht. Kostenpflichtige Software wie

Taxman von Lexware

bieten hier deutlich mehr Komfort. Sie führen Schritt für Schritt durch den ganzen Prozess und informieren dabei über das mögliche Sparpotenzial. Auch die Bearbeitung komplexerer Fälle ist kein Problem. Da sämtliche Eingaben auf ihre Plausibilität hin untersucht werden, können Unstimmigkeiten und Widersprüche rechtzeitig entdeckt werden. Etwaige Gesetzesänderungen werden gekennzeichnet und finden umgehend Berücksichtigung. Mithilfe der integrierten ELSTER-Schnittstelle können die Daten schnell und einfach an das zuständige Finanzamt übertragen werden.

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