Sechs Bundesländer betroffen

Von wegen „alkoholfrei“: Penny ruft Bier zurück - schon wieder

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Dieses Bier von Penny wurde falsch etikettiert.

Schon zum zweiten Mal muss Penny Bier zurückrufen - und schon wieder geht es um ein fälschlich als „alkoholfrei“ etikettiertes Getränk.

Braunschweig/München - Kleiner Fehler mit potenziell sehr unangenehmen Folgen: Ein Bier aus dem Sortiment des Discounters Penny ist von der Brauerei irrtümlich mit dem falschen Rückenetikett beklebt worden. Darauf ist zu lesen, das Bier sei alkoholfrei - was nicht der Fall ist.

Konkret geht es um das Produkt „Turmbräu Export“ in der PET-Flasche. Das alkoholhaltige Getränk sei versehentlich mit dem falschen Rückenetikett von „Turmbräu alkoholfrei“ beklebt worden, teilte die Brauerei Braunschweig am Freitag mit. Es könne somit zu einem unbeabsichtigten Alkoholkonsum kommen, warnte das Unternehmen.

Bier-Rückruf bei Penny in Bayern, NRW, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Hessen und dem Saarland

Betroffen von der Rückrufaktion sind Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Hessen und das Saarland. Den Angaben zufolge handelt es sich ausschließlich um die 0,5 Liter PET-Flasche mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 04/2019 und den Losnummern L:00 F12 01 bis einschließlich L:23 F12 59. Betroffen ist demnach nur die PET-Gebinde-Variante.

Die Rückholung aus dem Handel sei bereits veranlasst worden, teilte die Brauerei weiter mit. Die betroffenen Produkte könnten außerdem gegen Erstattung des Kaufpreises in den jeweiligen Einkaufsmärkten zurückgegeben werden. Die Brauerei bedauerte alle Unannehmlichkeiten.

Rückruf von Bier bei Penny: Schon der zweite Fall dieser Art

Besonders bitter: Für Penny ist es nicht der erste Fall dieser Art im laufenden Jahr. Bereits im Juni hatte der Discounter versehentlich falsch etikettiertes Bier zurückrufen müssen. Damals war die Marke „Adelskronen Hefeweizen“ betroffen. Allerdings wird auch dieses von der Brauerei Braunschweig hergestellt - und auch damals waren es mit der Aufschrift „alkoholfrei“ versehene Rückenetiketten, die das Problem verursachten.

Einen gefährlichen Fehler fanden Kunden zuletzt auch in einem Produkt von Aldi Nord und Süd.

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fn/dpa

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