Schuld war Softwarefehler

Panne bei der Post: Fremde Adressen online

Bonn - Ein Softwarefehler hat bei der Post-Paketdiensttochter DHL für eine Datenpanne gesorgt: Kunden bekamen online versehentlich die Daten fremder Lieferungen zu sehen.

Die Panne passierte am Mittwoch. Es handelte sich um Paketnummern und E-Mail-Adressen. Die betroffene Seite sei vier Stunden nach Bekanntwerden des technischen Fehlers abgeschaltet worden, sagte eine Postsprecherin. Seit Donnerstag laufe alles wieder normal. Die „Bild“-Zeitung (Montag) hatte über den Vorfall berichtet.

„Es war kein Hackerangriff, es wurden keinerlei Zugangsdaten abgegriffen. Passwörter waren nicht einsehbar“, sagte die Sprecherin. Dem Unternehmen zufolge handelte es sich um eine fehlerhafte Konfiguration des Webservers. Das Postgeheimnis sei nicht verletzt worden, da Zieladressen und Absender nicht einsehbar gewesen seien. Laut „Bild“ waren bis zur Abschaltung der defekten Seite in kürzester Zeit hunderte Daten abrufbar. Es hätten sich bis zur Abschaltung drei Kunden gemeldet und auf den Fehler hingewiesen, sagte die Sprecherin. Wie viele weitere Nutzer möglicherweise fremde Daten gesehen haben, lasse sich nachträglich nicht feststellen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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