Millionenbetrug: Sechs Manager vor Gericht

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Frankfurt/Main - Ein Steuerhinterziehungs-Prozess mit rekordverdächtiger Schadenssumme hat am Montag in Frankfurt am Main begonnen. Sechs Manager sollen den Fiskus um 230 Millionen Euro betrogen haben.

Dabei ging es um den Handel mit Kohlendioxid-Zertifikaten zwischen Kraftwerksbetreibern und anderen Energieunternehmen. Dieser Handel ist in Deutschland umsatzsteuerpflichtig - die Angeklagten sollen diese Pflicht aber mit einem Trick umgangen haben. Zum Prozessauftrag richtete einer der Angeklagten einen Befangenheitsantrag gegen den Vorsitzenden Richter Martin Bach. Er habe das Hauptverfahren eröffnet, obwohl noch wichtige Unterlagen fehlten.

dpa

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