SAP kauft Software-Firma für 4,6 Milliarden Euro

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Die beiden Vorstandssprecher der SAP AG, Bill McDermott (r) und Jim Hagemann Snabe.

Dublin/USA - Der deutsche Software-Konzern SAP kauft den kalifornischen Datenbank-Spezialisten Sybase für 4,6 Milliarden Euro. Das verschafft dem Unternehmen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Dies teilten beide Unternehmen am Mittwoch am Sybase-Firmensitz im kalifornischen Dublin mit. Die Übernahme verschärft den Wettbewerb zwischen SAP und Oracle. Der Hersteller der gleichnamigen Datenbank-Software hat im vergangenen Jahr Sun Microsystems gekauft. SAP bietet 65 Dollar pro Sybase-Aktie. Die Transaktion soll im dritten Quartal dieses Jahres abgeschlossen werden. Die Übernahme von Sybase ist der erste große Coup der neuen SAP-Führungsspitze.

Der US-Amerikaner Bill McDermott und der Däne Jim Hagemann Snabe waren im Februar zu gleichberechtigten Vorstandschefs des Software-Konzerns ernannt worden. McDermott nannte den Kauf von Sybase eine “spielentscheidende Transaktion“. Er verwies darauf, dass die US-Firma neben Datenbank-Anwendungen auch Programme für den Einsatz von Unternehmenssoftware auf Mobiltelefonen herstelle. Der Zusammenschluss kombiniere “die beste Unternehmenssoftware der Welt mit der leistungsfähigsten Infrastruktur-Plattform für mobile Geräte“, erklärte McDermott.

DAPD

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