ICE-Achsen-Check kostet Bahn 250 Millionen 

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Sicherheitskontrolle: Die Achsen der gesamten ICE-Flotte musste überprüft werden.

Berlin -  Die Mängeln an den Achsen der ICE-Züge ziehen finanzielle Folgen nach sich. Laut Medienberichten haben die ICE-Probleme der Deutsche Bahn bereits 250 Millionen Euro gekostet. 

Die Summe beruft sich auf eine Aussage von Vorstandschef Rüdiger Grube im Bahn -Aufsichtsrat. Grube wolle darüber mit den Herstellern reden, den Unternehmen Siemens, Bombardier und Alstom.

Sie haben Schadenersatzforderungen der Bahn zurückgewiesen. Dabei wolle es Grube aber nicht bewenden lassen.

Vor einem Jahr war bei einem ICE-3 in Köln eine Achse gebrochen. Danach wurden an der Achse eines anderen ICE-Zuges Risse festgestellt. Seither prüft die Bahn alle Züge dieser Baureihen zehnmal häufiger als zuvor, mit der Folge das Verbindungen ausfielen und weniger Fahrkarten verkauft wurden. Zudem mussten Millionenbeträge in die Werkstätten investiert werden. Das wolle Grube nun den Herstellern der Züge zumindest teilweise in Rechnung stellen.

Gegenüber Siemens, Bombardier und Alstom werde der neue Bahn-Chef mit einer “Mischung aus Diplomatie und Druck“ agieren, heiße es aus der Konzernspitze. Langwierige Gerichtsprozesse wolle Grube vermeiden. Die Bahn und die drei Hersteller seien aufeinander angewiesen. Doch würden in Aufsichtsratskreisen “große Rabatte“ von Siemens, Bombardier und Alstom bei der Lieferung neuer Züge als möglicher Ausweg aus dem Konflikt genannt. Als letzte Möglichkeit will sich der Konzern demnach aber Schadenersatzklagen offen halten.

ap

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