General Motors in China gefragter als in den USA

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General Motors ist in China erfolgreicher als in den USA.

Shanghai/Detroit - Die Autos von General Motors sind gefragt - zumindest in Asien. Dort verkauft der amerikanische Autohersteller inzwischen mehr Fahrzeuge als in der Heimat.

General Motors hat im ersten Halbjahr mehr Wagen in China als in der Heimat abgesetzt. 1,2 Millionen Mal kauften die Chinesen, die Amerikaner knapp 1,1 Millionen Mal. Das ist der vorläufige Höhepunkt eines schon seit Jahren andauernden Wandels. Die Automärkte in den Schwellenländern boomen ungebrochen, während sich die Käufer in den Industriestaaten seit der Krise eher zurückhalten. Neben China und Indien ist auch Lateinamerika ein Motor der weltweiten Autoindustrie.

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Nach den GM-Angaben vom Freitag stiegen die Verkäufe im Reich der Mitte um fast 49 Prozent. In den USA verkaufte der Konzern 13 Prozent mehr Autos als im krisengeschüttelten Vorjahreszeitraum. Was für General Motors gilt, gilt auch für Konkurrenten. So gelang es den deutschen Autoherstellern nur dank der kräftigen Nachfrage aus Asien, dass die Pkw-Exporte im ersten Halbjahr um 44 Prozent stiegen, wie VDA-Präsident Matthias Wissmann am Freitag in Berlin erläuterte.

dpa

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