Mit Sandwich-Verkauf finanzierte er sein Studium

Gründer der Sandwich-Kette Subway gestorben

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Fred DeLuca, hat mit der Sandwich-Kette Subway weltweit Erfolg gehabt.

New York - Fred DeLuca, der Begründer der internationalen Sandwich-Kette Subway, ist im Alter von 67 Jahren gestorben. Subway würdigte seinen Gründer als "Franchise-Visionär".

Im Alter von 17 Jahren verkaufte Fred DeLuca belegte Baguettes, um sein Medizinstudium zu finanzieren - heute zählt die Sandwich-Kette Subway mehr als 44.000 Filialen in aller Welt. DeLuca, der seinen Imbiss "Pete's Super Submarines" 1965 in Bridgeport im US-Bundesstaat Connecticut aufgemacht hatte, starb nun im Alter von 67 Jahren an Blutkrebs, wie sein Unternehmen am Dienstag mitteilte. Subway würdigte seinen Gründer als "Franchise-Visionär".

Frederick DeLuca wuchs in einer Sozialwohnung im New Yorker Stadtteil Brooklyn auf. Den Imbiss machte er 1965 mit dem Kredit eines Freundes seiner Eltern namens Pete auf. "Pete's Super Submarines" war schnell erfolgreich, weil die Portionen groß, die Preise klein und die Werbung gut waren. In Amerika heißen belegte Baguettes Submarine oder kurz Sub.

Schon ein Jahr später gründeten DeLuca und Pete Buck die "Doctor's Associates Inc" (DAI), bei der bis heute die Markenrechte liegen. Seit 1968 werden die Sandwiches unter dem Namen Subway verkauft - Sub für Sandwich, way für unterwegs. Ab 1974, als es 17 Imbisse in den USA gab, begann die Expansion mit Hilfe des Franchise-Systems. Die Imbissbesitzer nutzen Logo und Konzept, sind aber ansonsten komplett selbstständig.

Fred DeLuca leitete das Geschäft von Subway trotz seiner 2013 festgestellten Erkrankung bis Ende Juni. Erst dann legte er die Zügel in die Hand seiner Schwester, Suzanne Greco.

Sie steht nun an der Spitze einer Kette mit 44.270 Subway-Läden in 110 Ländern. Der Umsatz betrug im vergangenen Jahr knapp zwölf Milliarden Dollar. Die Zahl der Restaurants ist höher als die von McDonald's. Subway hat es geschafft, sich mit dem Slogan "Eat Fresh" (Iss' frisch) als gesunde Alternative zum Burger anzupreisen - obwohl auch Softdrinks, Chips und Kekse zum Angebot gehören.

AFP

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