Vorwurf an Autobauer

Daimler: Mitarbeiterin klagt über fehlende Unterstützung im Krankheitsfall - Konzern widerspricht

Im Werk Rastatt der Daimler AG in Rastatt (Baden-Württemberg) findet am 22.01.2016 an einem Fertigungsband der elektrische Test für den Mercedes-Benz GLA statt.
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Eine Mitarbeiterin des Daimler-Werks in Rastatt klagt über fehlende Unterstützung - aufgrund gesundheitlicher Probleme könne sie nicht mehr am Band arbeiten (Symbolbild).

Eine Daimler-Mitarbeiterin soll offenbar trotz massiver Rückenschmerzen weiter am Band arbeiten und wirft dem Konzern vor, sie unter Druck zu setzen - der Stuttgarter Autobauer streitet das ab.

Stuttgart/Rastatt - Die Montage am Band in den Werken der Daimler AG ist körperlich sicherlich keine leichte Aufgabe. Eine langjährige Mitarbeiterin im Werk in Rastatt hat nach einem Bandscheibenvorfall nach eigenen Angaben schwere gesundheitliche Probleme. Zunächst habe ihr der Konzern Aufgaben zugeteilt, die sie trotz der Rückenschmerzen leisten könne. Nach dem Ende dieser Projekte soll sie nun jedoch wieder zurück ans Band. Aufgrund des psychischen Drucks habe sie Depressionen und sei krankgeschrieben, berichtet sie weiter. Der Autobauer und auch die Gewerkschaft IG Metall weisen den Vorwurf ab und verweisen auf ein „etabliertes betriebliches Eingliederungs-Management“ in Rastatt. Wie BW24* berichtet, wirft eine Mitarbeiterin Daimler vor, sie unter Druck zu setzen - Konzern streitet ab.

Die Daimler AG ist weltweit vor allem für die Modelle von Tochter-Unternehmen Mercedes-Benz bekannt (BW24* berichtete). *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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