EU berät über Defizite Spaniens und Portugals

Luxemburg - Die Finanzminister der EU beraten über die Staatsdefizite Spaniens und Portugals. Sie wollen ihre Schulden schneller abbauenn als bisher geplant. Auch Italien wird ein Thema sein.

Die EU-Finanzminister sind am Dienstag zusammengekommen, um über zusätzliche Sparschritte Spaniens und Portugals zu beraten. Beide Länder wollen ihre Defizite schneller drücken als zunächst geplant. Auch das Thema Italien dürfte zur Sprache kommen.

Alle diese Länder drohen in den Sog der griechischen Schuldenkrise zu geraten. EU-Währungskommissar Olli Rehn kündigte vor dem Treffen an, dass auch die neuen Sparmaßnahmen Deutschlands demnächst unter die Lupe genommen werden.

“Wir werden die deutschen Maßnahmen bald eingehender bewerten.“ Sicher sei aber, dass diese im Einklang mit europäischen Bemühungen um eine stabilere Finanzpolitik stünden. Die Bundesregierung hatte am Montag ein neues Sparprogramm mit einem Umfang von rund 80 Milliarden Euro angekündigt.

dpa

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