BayernLB kehrt in die Gewinnzone zurück

+
In den kommenden Monaten will die Bank neue Büros in Stuttgart, Frankfurt, Hamburg und Berlin eröffnen und damit auch außerhalb Bayerns stärker mitmischen. Foto: Andreas Gebert/Archiv

München (dpa) - Die BayernLB blickt nach ihren kostspieligen Aufräumarbeiten im Ausland wieder nach vorn. Nach der Rückkehr in die Gewinnzone zu Jahresbeginn will die Landesbank ihr Geschäft durch neue Zweigstellen in anderen Bundesländern stärken.

Für das Gesamtjahr rechnet die Bank nach einem Milliardenverlust 2014 mit einem Gewinn vor Steuern im mittleren dreistelligen Millionenbereich, wie sie mitteilte.

In den kommenden Monaten will die Bank nach Angaben eines Sprechers neue Büros in Stuttgart, Frankfurt, Hamburg und Berlin eröffnen und damit auch außerhalb Bayerns stärker mitmischen. In Düsseldorf ist die BayernLB bereits seit einigen Jahren mit einem Büro vertreten.

Ihre Aktivitäten im Ausland hatte die BayernLB nach dem Debakel mit der österreichischen Tochter Hypo Alpe Adria (HGAA) hingegen zurückgefahren und sich seitdem auf das Inland konzentriert. In ihrem Kerngeschäft, der Kreditvergabe an mittelständische Unternehmen, konnte die Bank ihren Gewinn im ersten Quartal kräftig steigern. Insgesamt erreichte sie einen Vorsteuergewinn von 206 Millionen Euro und damit eine ähnliche Größenordnung wie im Vorjahreszeitraum. Durch hohe Wertberichtigungen auf die HGAA und den teuren Verkauf der ungarischen Tochter MKB stand am Jahresende 2014 aber ein Verlust von mehr als einer Milliarde Euro in den Büchern.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare