Bahnangestellte fordern sechs Prozent mehr Gehalt

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Diese Forderung wollten Transnet-Vorsitzender Alexander Kirchner und GDBA-Vize Heinz Fuhrmann am Mittwoch in Berlin bekanntgeben.

Berlin - Die Mitarbeiter der Bahn wollen sechs Prozent mehr Einkommen, Arbeitserleichterungen und mehr Urlaub. Ihre Gewerkschaften kämpfen deshalb für einen neuen Tarifvertrag.

Die Gewerkschaften Transnet und GDBA gehen mit einem Gesamtpaket im Wert von sechs Prozent Entgelterhöhung in die anstehende Tarifrunde. Diese Forderung wollten Transnet-Vorsitzender Alexander Kirchner und GDBA-Vize Heinz Fuhrmann am Mittwoch in Berlin bekanntgeben. Nach Gewerkschaftsangaben setzt sich das Paket aus Einkommenserhöhungen und Arbeitserleichterungen zusammen, deren Details zunächst nicht bekannt wurden.

Der Einkommenstarifvertrag läuft am 31. Juli aus. Parallel zur Lohnrunde für 120.000 Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG werden in diesem Jahr auch Verhandlungen über eine Verlängerung des Beschäftigungsbündnisses aufgenommen, das sonst am Jahresende ausläuft. Davon sind 160.000 Mitarbeiter betroffen. Zuletzt hatte die Tarifgemeinschaft aus Transnet und GDBA im Winter 2008/2009 insgesamt 4,5 Prozent sowie 500 Euro Einmalzahlung erreicht.

Mehr Urlaub

Vor einigen Tagen hatte die Bahn angesichts anhaltend schwarzer Zahlen eine weitere Erfolgsbeteiligung von 300 Euro für 2009 zugesagt, was aber schon vor einigen Jahren tariflich vereinbart worden war. Die Gewerkschaften fordern überdies für die Anstrengungen des harten Winters und die zusätzlichen Belastungen durch die Pannenserie bei S-Bahn- und ICE-Zügen einen zusätzlichen außertariflichen Urlaubstag.

DAPD

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