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Weizenmehl-Alternativen: Wie Sie Kuchen, Brot und mehr backen können

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Von: Sven Schneider

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Sie müssen oder wollen Kuchen, Brot oder ähnliches ohne Weizenmehl backen? Es gibt Alternativen. Hobbybäcker sollten das Rezept allerdings anpassen.

Hamm - Aktuell ist Weizenmehl in Discountern und Supermärkten meist vergriffen. Ausgerechnet vor Ostern. Besonders an den Feiertagen wollen Familie und Freunde mit selbstgebackenem Brot oder Kuchen überraschen. Doch was tun, wenn man kein Weizenmehl mehr Zuhause hat und auch keins mehr bekommt? Zum Backen muss es nicht immer Weizenmehl sein. Es gibt genügend Alternativen.

Alternativen zu Weizenmehl machen backen von Brot, Kuchen und Co. möglich

Fein, weich und ideal zum Backen: Wer den nächsten selbstgebackenen Kuchen plant, der greift oftmals auf das Weizenmehl Type 405 zurück. Die Umstellung auf Alternativen ist möglich - und hat zudem manchmal sogar Vorteile. Sogar Kartoffeln eignen sich zum Kuchenbacken. Denn im Vergleich zum Klassiker schneiden diese in Sachen gesunder Ernährung besser ab. So ist es möglich, Weizenmehl mit Mehltype 550 oder Dinkelmehl Type 630 zu ersetzen. Beide Alternativen bieten einen höheren Anteil an Mineralien und Ballaststoffen.

Das Rezept anpassen müssen Hobbybäcker bei der Verwendung von Vollkornmehl als Weizenmehl-Ersatz. So ist es nötig, rund 15 Prozent mehr Flüssigkeit mit dem Vollkornmehl zu vermischen, da dieses deutlich weniger aufnimmt. Ebenso ist es möglich, rund ein Viertel des Vollkornmehls für das Rezept zu verwenden, damit sich der Anteil ausgleicht.

Weizenmehl: Alternativen sind möglich - Rezept muss angepasst werden

Alternative Nummer drei ist das Hafermehl. Meistens werden hierbei nur zwei Drittel der im Rezept angegeben Menge benötigt. Allerdings ist zu empfehlen, das Hafermehl zusätzlich mit anderem Mehl zu vermischen, da dieses den Teig nicht so gut bindet wie weitere Produkte. Alternativ können auch Bindemittel beim Backen von Kuchen, Brot und Co. verwendet werden.

Bäckerei
Weizenmehl: Alternativen machen backen von Brot, Kuchen und Co. möglich © Soeren Stache/dpa/Symbolbild

Aufgrund des fehlenden Glutens könnte das Backen mit den folgenden Weizenmehl-Alternativen etwas tricky werden. Hier sollten maximal 20 bis 25 Prozent der gesamten Mehlmenge ersetzt werden. Wer auf einen süßen Teig setzt, kann zu Mandelmehl oder Kokosmehl greifen. Der Vorteil: Aufgrund des höheren Eiweißgehalts ist man schneller gesättigt und nimmt somit weniger zu.

Wer es nussiger mag, kann zu Kichererbsenmehl, Sojamehl oder Buchweizenmehl greifen als Alternative zu Weizenmehl. Besonders Pfannkuchen lassen sich hervorragend damit zubereiten. *wa.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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