Mix aus Boot und Caravan

Tchibo versucht Camping neu zu erfinden - mit einer irren Idee

Die Idee klingt im ersten Moment vor allem verrückt: Tchibo will das Camping verändern. Das Unternehmen will Hausboot und Wohnwagen vereinen. Aber wie soll das gehen?

  • Tchibo will Camping verändern - mit einer ungewöhnlichen Idee.

Hamm/NRW - Mit einer eher seltsamen Idee möchte Tchibo Camping verändern. „Campen am See kann ja jeder. Jetz kommt Campen im See“, heißt es vom Unternehmen. Tchibo versucht das zu vereinen mit einem Caravanboat, einer Mischung aus Hausboot und Wohnwagen.

UnternehmenTchibo
SitzHamburg
Gründung1949
Umsatz3,15 Milliarden Euro (Stand 2018)
MitarbeiterEtwa 11.850 weltweit, davon circa 7.700 in Deutschland (Stand 2019)

Ungewöhnlicher Urlaub: Tchibo will mit "Caravanboat“ eine Mischung aus Hausboot und Wohnwagen verkaufen

Damit möchte Tchibo jene Kunden erreichen, die ihren Urlaub aufgrund der Coronavirus-Pandemie, in Deutschland und näherer Umgebung planen. Das Caravanboat könne dabei als Wohnwagen an Land genutzt werden und auf jeden Campingplatz gestellt werden. "Innerhalb von zehn Minuten" könne man es aber auch in ein Hausboot verwandeln.

Die Hausboot-Wohnwagen-Mischung soll Platz für vier Urlauber bieten und voll ausgestattet sein. Auf dem Campingplatz sei das Caravanboat festverankert. Das Gefährt ist mit seinen zwei Achsen wie ein normaler Wohnwagen mit einem Auto-Gespann zu ziehen. Das Wohnwagen-Boot hat eine Breite von 2,35 Meter.

Tchibo will mit dem Caravanboat das Campen revolutionieren. Es handelt sich um eine Mischung aus Wohnwagen und Hausboot.

Um das Fahrzeug auf dem Wasser einzusetzen, müssen Camper an den See oder Fluss fahren, das Boot vom Trailer zu Wasser lassen und können losfahren. Das Caravanboat kann ohne Bootsführerschein gefahren werden, aber von 15 auf 50 PS aufgerüstet werden. Dann müssen die Urlauber den Sportbootführerschein besitzen.

Gebaut wird die Mischung aus Wohnwagen und Hausboot auf der Kiebitzberg Werft in Havelberg (Sachsen-Anhalt). Tchibo bewirbt das Caravanboat mit besonderen Details. Dazu gehören ein Außenbord-Grill auf dem Boot und eine Gas-Toilette, bei der alles Abwasser verdampft wird. Der Verkauf startete am 28. Juli.

Eine ähnlich neue Idee hatte das Unternehmen Tchibo gefördert mit den „Tiny Houses“ - diese werden in Hamm für ganz Europa gebaut. In Hamm ist mit den Tiny Houses auch ein Hotel geplant.

Rubriklistenbild: © Tchibo GmbH/DPA

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