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Spätzle im Test: Kritik an allen Produkten - diese sollten Sie nicht kaufen

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Von: Daniel Großert

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Spätzle kommen nicht nur bei den Schwaben auf den Tisch. Öko-Test hat die Teigwaren geprüft - Mängel wurden bei allen getesteten Produkten entdeckt.

Hamm - Ihren Ursprung haben sie im Schwabenland, doch Spätzle sind auch in vielen anderen Regionen in Deutschland wie zum Beispiel Nordrhein-Westfalen sehr beliebt. Sie landen entweder als Beilage oder als eigenständiges Gericht - zum Beispiel als Käsespätzle - auf den Tellern. Häufig greifen Verbraucher bei ihrer Ernährung auf fertige Spätzle aus dem Supermarkt oder Discounter zurück. Öko-Test hat frische Spätzle aus dem Kühlregal getestet. Die Ergebnisse sind teilweise gar nicht erfreulich.

VerbrauchermagazinÖko-Test
HauptsitzFrankfurt
Erstausgabe1985

Spätzle im Test: Kritik an allen Produkten - welche Sie nicht kaufen sollten

Wie das Portal chip.de berichtet, haben die Tester insgesamt 20 Produkte unter die Lupe genommen. Der Geschmack überzeugte demnach bei allen Spätzle. In anderen Bereichen hatte Öko-Test jedoch bei allen Produkten etwas auszusetzen.

Lediglich zwei Spätzle-Sorten erhielten die Note „sehr gut“: Dabei handelt es sich um „Spätzlini Minis“ von Hilcona sowie „Frische Eier Spätzle“ (Bio) von Bio Verde. Bei beiden fanden die Tester weder im Geschmack noch bei den Inhaltsstoffen Mängel. Einen Kritikpunkt gab es allerdings doch: Für die Produktion der verwendeten Eier wurden männliche Küken getötet - wie übrigens bei allen anderen Produkten auch. Die Hersteller von sechs getesteten Spätzle kündigten aber laut Öko-Test an, auf Eier ohne Kükentöten umstellen zu wollen.

Spätzle: Öko-Test kritisiert verwendete Eier - drei Produkte fallen durch

Sechs weitere Spätzle-Marken wurden mit „gut“ benotet, wie aus dem aktualisierten Testbericht von Dezember 2021 hervorgeht. Hier bemängelte Öko-Test vor allem, dass die verwendeten Eier aus Bodenhaltung stammen. Zudem wies ein Labor in den Spätzle Spuren von Pestiziden und Mineralöl nach - ein Kritikpunkt, den es auch beim Test von Fusilli-Nudeln gab. Das Öl könne durch Schmierfette an den Geräten in der Produktion in die Spätzle gelangt sein.

Ein Mitarbeiter inspiziert Spätzle an einem Fließband.
Öko-Test hat Spätzle untersucht - und an allen Produkten etwas auszusetzen. © Tanja Mori Monteiro/dpa

Von einigen Produkten raten die Tester gänzlich ab: „Dehlerhof Schwäbische Spätzle“ und „Ulmer Frisch-Nudel Spatz geschabte Spätzle“ schnitten bei Öko-Test nicht gut ab, weil die Spuren von Pestiziden enthalten, wie chip.de berichtet. Bei „Unsere Heimat Frische Eierspätzle“ (Edeka Südwest) kritisierten die Tester den zu hohen Salzgehalt. Weiterer Kritikpunkt bei den Spätzle von Dehlerhof: Auf der Verpackung des Produktes wird nicht deklariert, aus welcher Haltungsform die verwendeten Eier stammen. *wa.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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