Tödliches Gift in Asia-Produkt: Gefährliches Produkt falsch zur Krebstherapie eingesetzt

Zyanid in einem Lebensmittel gefunden: Es klingt nach einem Albtraum, doch es gibt einen realen Rückruf für ein Produkt, das das tödliche Gift enthält.
Tödliches Gift in Asia-Produkt: Gefährliches Produkt falsch zur Krebstherapie eingesetzt
Nach Ferrero-Rückruf: Wieder Salmonellen-Gefahr in Schokolade
Nach Ferrero-Rückruf: Wieder Salmonellen-Gefahr in Schokolade
Rückruf bei Rewe und Edeka: Pilzgift in Schokolade - Warnung gilt bundesweit
Rückruf bei Rewe und Edeka: Pilzgift in Schokolade - Warnung gilt bundesweit

Produkte: Rückrufe und Warnungen


Es kommt immer wieder vor: In Lebensmitteln befinden sich krebserregende Pestizide oder andere Gifte. Oder aber bei bestimmten besteht erhöhte Verletzungsgefahr. Sind solche Waren im Handel, gilt es, den Schaden möglichst zu verhindern – weshalb Hersteller in solchen Fällen entsprechende Rückrufe veröffentlichen und/oder Produktwarnungen aussprechen. Oft sind auch Artikel von Discounter, Supermärkten oder Drogerien betroffen, darunter Aldi, Lidl, Edeka, Rewe, Kaufland, dm oder andere.

Rückruf von beliebten Maggi-Produkten - Verletzungen und Blutungen drohen

Es ist ein schneller Snack, der im Hals stecken bleiben kann: Zwei beliebte Produkte von Maggi werden zurückgerufen. Fast alle Supermärkte sind vom Rückruf betroffen.
Rückruf von beliebten Maggi-Produkten - Verletzungen und Blutungen drohen

Rückruf von Tagescremes: EU-weit verbotener Stoff enthalten

Seit dem 1. März 2022 ist der synthetische Duftstoff Lillial EU-weit verboten: In Cremes der Marke Charlotte Meentzen wurde er jetzt aber von Stiftung Öko-Test …
Rückruf von Tagescremes: EU-weit verbotener Stoff enthalten

Rückruf bei Kaufland von Haferdrink: Es drohen schwere allergische Reaktionen

Rückruf bei Kaufland: Beim Verzehr von einem Haferdrink drohen schwere allergische Reaktionen. Eine bestimmte Personengruppe ist betroffen.
Rückruf bei Kaufland von Haferdrink: Es drohen schwere allergische Reaktionen

Rückruf bei dm und Rossmann: Bedenkliche Mikroorganismen in Pflegeprodukt

Ein Pflegeöl, das unter anderem bei dm und Rossmann zu finden ist, ist von einem Rückruf betroffen. Der Grund ist Wasser.
Rückruf bei dm und Rossmann: Bedenkliche Mikroorganismen in Pflegeprodukt

Vorsicht: Falsche Edeka-Gewinnspiele auf Facebook verbreitet

Warnung vor einem falschen Gewinnspiel auf Facebook: Auf einer vermeintlichen Seite von Edeka werden Einkaufsgutscheine verlost. Aber dahinter steckt Betrug. 
Vorsicht: Falsche Edeka-Gewinnspiele auf Facebook verbreitet

Rückruf von „Kinder“-Produkten - mehrere Kinder im Krankenhaus - Grund: Salmonellen

Es gibt einen großen Rückruf von Überraschungseiern und anderen „Kinder“-Produkten (Ferrero). Mehrere Kinder mussten ins Krankenhaus - wegen Salmonellen.
Rückruf von „Kinder“-Produkten - mehrere Kinder im Krankenhaus - Grund: Salmonellen

Rückruf bei dm: Ein beliebtes Haarfärbemittel könnte Verletzungen verursachen

Rückruf bei dm: Betroffen sind zwei Varianten eines Haarfärbemittels. Für Kunden der Drogeriekette besteht Verletzungsgefahr.
Rückruf bei dm: Ein beliebtes Haarfärbemittel könnte Verletzungen verursachen

Milka-Gewinnspiel zu Ostern: Warnung vor Klick auf WhatsApp-Link

Vorsicht: Bei WhatsApp ist aktuell ein Oster-Gewinnspiel im Umlauf, hinter dem ein mieser Betrug steckt. Ein Link führt angeblich auf die Seite von Milka.
Milka-Gewinnspiel zu Ostern: Warnung vor Klick auf WhatsApp-Link

Produkte: Rückrufe und Warnungen

Im Supermarkt, Discountern, Drogerien oder anderen Geschäften ist immer mal wieder von Rückrufen zu sehen. Dabei handelt es sich um aktive Maßnahmen, um durch fehlerhafte Produkte oder Nahrungsmitteln Schänden von Personen abzuwenden. In Deutschland sind die rechtlichen Grundlagen für Rückrufe durch das Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) geregelt. Es gibt ebenfalls Verordnungen der Europäischen Union, denen Deutschland nachkommen muss.

Produktwarnungen bei Lebensmitteln


Für Produktwarnungen bei Lebensmitteln ist das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zuständig. Das BVL und die Bundesländer haben laut Paragraph 40 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches (LFGB) eine Informationspflicht gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern, sobald ein Verdacht besteht, dass von einem Produkt ein Risiko für die menschliche Gesundheit ausgehen kann. Dafür betreiben BVL und die Bundesländer das Online-Portal lebensmittelwarnung.de. Dort werden Produktwarnungen zu Lebensmitteln veröffentlicht.

Warnung vor Produkten: Hersteller ist zum Rückruf verpflichtet


Hersteller sind verpflichtet, ein Produkt zurückzurufen, wenn der Genuss oder die Benutzung zu einer Gesundheitsgefährdung führen kann. Die Verbraucher müssen genau informiert werden, welche Teile einer Produktion von einem Rückruf betroffen sind. Häufige Ursachen für den Rückruf von Lebensmitteln aus dem Handel, etwa bei Ketten wie Aldi, Lidl oder Edeka, sind Listerien, Salmonellen oder andere Belastungen mit Bakterien oder Pilzen. Auch Fremdkörper, die bei der Produktion in ein Lebensmittel gelangt sein können, kommen häufiger vor. An jeder Stelle eines Produktionsprozesses kann es dazu kommen, dass Fremdkörper in ein Produkt geraten. Deshalb fängt die Gefahrenanalyse schon bei den Rohstoffen an. Wichtiges Kriterium ist immer die Hygiene, sowohl von Personal auch als bei den Maschinen. Die Hersteller müssen die Gefahr von Kontaminationen minimieren. Siebe, Filter, Magnet oder sogar Röntgen-, Mikrowellen-, Laser- oder Ultraschallstrahlen können eingesetzt werden. In vielen Fällen werden Hersteller und Handelsketten schon selbst tätig, wenn eine Gesundheitsgefährdung bei einem Produkt bekannt wird. Kenntnis erhalten sie durch ihre eigene Qualitätskontrolle oder von Kunden, die ein Produkt reklamieren. Labore untersuchen Lebensmittel regelmäßig auf Keime, Pilze und die Menge verwendeter Zusatzstoffe. Die amtliche Lebensmittelüberwachung nimmt außerdem Betriebs- und Produktkontrollen vor und überprüft, ob Unternehmen die lebensmittelrechtlichen Vorschriften erfüllen.

Warnung vor Produkten: Rückruf nicht ignorieren


Produktwarnungen müssen von von der Online-Plattform entfernt werden, wenn ein Produkt nicht mehr in Verkehr gelangt oder „nach der Lebenserfahrung davon auszugehen ist, dass diese Produkt, soweit es in den Verkehr gelangt ist, bereits verbraucht ist". Kunden sollten einen Rückruf keinesfalls ignorieren. Denn: Schlimmstenfalls tragen die Verbraucher einen Schaden davon - und verlieren auch noch Schadenersatzansprüche, warnt die Verbraucherzentrale. Der Rückruf sei für die Hersteller nur die Notbremse. Von Anfang an müsse er dafür sorgen, dass er sichere Produkte auf den Markt bringt. Bei Sicherheitsmängeln muss das Unternehmen reagieren und notfalls ein Produkt vom Markt nehmen. Wer allerdings von einer Rückrufaktion gar nichts erfahren hat und dann durch ein gefährliches Produkt zu Schaden kommt, verliere die Ersatzansprüche gegen den Hersteller in der Regel nicht. „Schlechte Karten können Sie nur haben, wenn der Hersteller einmal so gut informiert hat, dass Sie die Warnung in den Medien einfach mitbekommen mussten."