Kühne

Rückruf: Krebserregender Stoff in Dessert entdeckt - Produkt auf keinen Fall essen

Es kommt vor, dass Firmen ihre Produkte zurückrufen müssen. Diesmal hat es das Unternehmen Kühne getroffen: Eine Rote-Grütze-Charge enthält krebserregende Stoffe.

Hamm - Es gibt einen Rückruf von einem Dessert im Glas, den viele Kunden in NRW und ganz Deutschland betreffen könnte. Das Feinkost-Unternehmen Kühne mit Sitz in Hamburg warnt aktuell vor einer ihrer Chargen von Roter Grütze. Denn Proben haben gezeigt, dass sich krebserregende Stoffe im Produkt befinden.

UnternehmenCarl Kühne KG
SitzHamburg, Deutschland
Gründung1722

Rückruf: Krebserregender Stoff in Dessert entdeckt - Dieses Produkt ist betroffen

Wie das Unternehmen mitteilte, wurden eine mögliche Belastung von Johannisbrotkernmehl mit Ethylenoxid bei Kühne festgestellt. Ethylenoxid ist ein Gas, das laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) krebserregend und erbgutschädigend, also sterilisierend wirken soll. In der Lebensmittelproduktion der EU ist Ethylenoxid verboten.

Das Unternehmen hat laut eigenen Angaben daraufhin umfangreiche Eigenkontrollen der gesamten Roh- und Fertigware durchgeführt. Die Analysen haben ergeben, dass in einer gelieferten Charge Johannisbrotkernmehl für die Produktion der Roten Grütze eine geringe Belastung mit Ethylenoxid vorlag, die auch im Endprodukt nachgewiesen wurde. Die Produktsicherheit ist somit nicht gewährleistet.

Rückruf: Krebserregender Stoff in Dessert „Kühne Rote Grütze“ entdeckt -

Das Unternehmen Kühne informierte über den Rückruf des Artikels „Kühne Rote Grütze“ im 375-Gramm-Glas mit Mindesthaltbarkeitsdatum 15. Mai 2022. Erkennbar ist das schadhafte Dessert aus Himbeeren, roten und schwarzen Johannisbeeren und Kirschen auch an der Endcodierung ME26. Andere Chragen seien laut Unternehmen nicht betroffen.

Rückruf: Die Süßspeise Rote Grütze von Kühne enthält krebserregende Stoffe.

Nach Angaben von Kühne wurden die betroffenen Produkte der Roten Grütze in einigen Bundesländern vertrieben: Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Baden-Württemberg. Verkauft wird es vor allem in großen Supermärkten wie Edeka, Rewe oder Kaufland.

Krebserregender Stoff in Roter Grütze von Kühne entdeckt - So klappt der Umtausch

Verbraucher, die ein verunreinigtes Produkt gekauft haben, sollten es nicht verzehren. Stattdessen sollte die Rote Grütze von Kühne kostenlos im Geschäft zurückgegeben werden. Zudem kann mit dem Unternehmen selbst Kontakt aufgenommen werden: Kühne benötigt dafür die Produktdaten und Fotos der Verpackung inklusive Codierung und Mindesthaltbarkeitsdatum. Diese Informationen können an den Verbraucherservice von Kühne unter Verbraucherservice@kühne.de geschickt werden.

Erst kürzlich gab es einen Rückruf von Hackfleisch-Produkten, in den Kunststoff-Fremdkörper gefunden wurden. Davon waren die beiden großen Discounter Lidl und Aldi betroffen.

Rubriklistenbild: © Kam & Co/dpa

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