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Spinat-Rückruf bei Rewe: Gefahr für Laktoseintolerante und Allergiker

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Von: Hannah Decke

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Rückruf bei Rewe. Der Grund: ein möglicher falscher Inhalt, der für Allergiker und Menschen mit Laktoseintoleranz zur Gefahr werden kann. 

Ratingen - Vorsorglich ruft die Firma Ardo GmbH aus Ratingen in Nordrhein-Westfalen ein Produkt zurück. Der Rückruf beschränkt sich auf den Supermarkt Rewe und betrifft auch nur eine bestimmte Produktionscharge.

PflanzeSpinat
Wissenschaftlicher NameSpinacia oleracea
FamilieFuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae)

Rückruf bei Rewe: Gefahr für Menschen mit Allergie und Laktoseintoleranz

Es geht um Blattspinat von der Marke „Rewe Beste Wahl“. Genau genommen ist vom Rückruf das Produkt „Blattspinat portioniert, 500g“ mit folgenden Daten betroffen:

Laut des Tiefkühlherstellers Ardo kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich in einzelnen Verpackungen Rahmspinat befindet. Das Problem: Rahmspinat enthält im Gegensatz zu reinem Blattspinat das Allergen Milch. Im Fall des zurückgerufenen Produkts ist dies aber nicht auf der Verpackung deklariert.

Rewe-Rückruf: Falscher Inhalt bei Blattspinat möglich

Für Menschen, die gegen Kuhmilch allergisch sind oder etwa eine Laktoseintoleranz haben, kann der Verzehr des vermeintlichen Blattspinats also gefährlich werden.

Das Unternehmen bittet Personen, die Milch nicht bedenkenlos konsumieren können, das Produkt mit dem betroffenen Mindesthaltbarkeitsdatum nicht zu verzehren. Es wurde auch aus dem Verkauf genommen.

„Kunden können das Produkt im jeweiligen Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons“, teilt Ardo mit. Der Tiefkühlhersteller entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten.

Allergie und Intoleranz bei Milch: Gefahr für Betroffene

Bei einer Allergie gegen Kuhmilch kann es bei Betroffenen zu Hautausschlägen, Juckreiz, Ekzemen sowie Bauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit und Erbrechen kommen. Im schlimmsten Fall droht eine anaphylaktische Reaktion.

Menschen, die laktoseintolerant sind, vertragen Kuhmilch nicht. Es handelt sich um eine Nahrungsunverträglichkeit von Milchzucker (Laktose). Betroffene bekommen Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall, wenn sie Kuhmilch zu sich nehmen.

Auch der Rückruf eines Hartkäses bei mehreren Supermärkten kann bei Allergikern gesundheitliche Folgen haben. Und das ist nicht der einzige Käse-Rückruf: Ein Unternehmen ruft gleich mehrere Käse-Produkte aus dem deutschen Markt zurück.

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