Hunderttausende auch in Deutschland

Rückruf-Hammer bei BMW: Hunderttausende Modelle müssen repariert werden

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BMW ruft Hunderttausende Autos zurück in die Werkstätten. 

Schon wieder gibt es einen riesigen Rückruf bei BMW. Wie nun bekannt wurde, betrifft er allein in Deutschland rund 274.000 Autos. 

München - Wegen der möglichen Zersetzung einer Verschraubung an einer Elektroleitung im Kofferraum ruft BMW weltweit rund 560.000 Autos älterer 5er- und 6er-Modelle zurück, knapp 274.000 davon allein in Deutschland. Betroffen sind Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum zwischen Februar 2002 und Juli 2010 mit den Modellcodes E60, E61, E63 und E64, sagte ein Sprecher des Münchner Autobauers am Dienstag. Zuerst hatte das Portal kfz-betrieb.de  darüber berichtet.

BMW-Sprecher: Rückruf sei eine Vorsichtsmaßnahme

Der Rückruf sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, beruhigte der BMW-Sprecher. In wenigen Einzelfällen könne jedoch ein Schmorschaden drohen. Es sei davon auszugehen, dass bei etwa 60 Prozent der betroffenen Fahrzeuge eine Überprüfung ausreiche und eine Reparatur nicht nötig sei. Derweil gibt es bei BMW eine weitere große Veränderung: Der BMW-Chef Harald Krüger kündigt seinen Rücktritt an.

Zuletzt immer wieder riesige Rückrufe bei BMW

Erst vor wenigen Tagen gab es einen großen Rückruf bei BMW. Der bayerische Autokonzern muss in Großbritannien mehr als 300.000 Autos zurückrufen. Schuld sollen Abnutzungserscheinungen an einem Stecker sein. Der Rückruf erstreckt sich BMW zufolge sowohl auf Benziner als auch auf Dieselfahrzeuge der Reihen 1er, 3er, Z4 and X1. Sie wurden zwischen März 2007 und August 2011 hergestellt.

Wegen Problemen mit der Klimaanlage musste BMW zudem erst im Mai mehr als eine Million weitere Fahrzeuge in die Werkstatt holen.

BMW ist nach den Umstrukturierungen unter Druck: Gerüchte über einen drastischen Stellenabbau kursieren. Offenbar könnten Einschnitte bei Arbeitszeit und Gehalt auch hochqualifzierte Mitarbeiter betreffen.

mag/dpa

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