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Rückruf von Maggi-Produkt: Blutungen und Verletzungen drohen

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Von: Katharina Bellgardt

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Dieser Snack kann im Hals stecken bleiben: Zwei Sorten der 5-Minuten-Terrine von Maggi werden zurückgerufen. Fast alle Supermärkte sind von dem Rückruf betroffen.

Hamm - Der Großkonzern Nestlé hat einen Rückruf bei zwei beliebten Produkten gemeldet. Betroffen ist die Marke Maggi, die zurückgerufenen Produkte auf dem deutschen Markt können Fremdkörper enthalten.

Maggi ruft zwei Sorten der 5-Minuten-Terrine zurück. Das Unternehmen teilte mit, dass in den Terrinen Metall sein kann. Der Rückruf gilt für Deutschland. Produkte auf dem österreichischen Markt könnten dagegen sicher verzehrt werden, so der Konzern.

Großer Maggi-Rückruf: Beliebte 5-Minuten-Terrine betroffen

Vom Rückruf betroffen sind folgende Produkte mit den jeweiligen Chargennummern und Mindesthaltbarkeitsdatum:

Diese Produkte sollten Sie daher auf keinen Fall essen. Laut dem Portal Produktwarnung.eu können die metallischen Fremdkörper zu ernsthaften Verletzungen im Rachen und Mundraum führen. Wer diese aus Versehen verzehrt, kann zudem innere Verletzungen oder Blutungen erleiden.

Wer die 5-Minuten-Terrinen gekauft hat, kann diese im Handel zurückgeben und bekommt den Kaufpreis zurückerstattet. Ein Kassenbon ist dafür nicht erforderlich. Weitere Maggi-Produkte, so veröffentlichte es Nestlé, seien nicht betroffen und könnten weiterhin gegessen werden.

Rückruf bei Maggi: Zwei beliebte Produkte bitte nicht essen

Kunden können sich bei Fragen an den Verbraucher-Service von Maggi wenden. Er ist telefonisch über 0800-0117102 montags bis sonntags von 8 bis 22 Uhr erreichbar.

Diese beiden Arten der 5-Minuten-Terrine von Maggi sind vom Rückruf betroffen.
Diese beiden Produkte von Maggi sind vom Rückruf betroffen. © Nestlé Deutschland AG

Nicht nur Fans von schnellen Mahlzeiten haben derzeit wenig Freude: Auch Süßigkeiten sind vermehrt von Rückrufen betroffen. Dabei steht vor allem der Ferrero-Konzern im Mittelpunkt, nachdem mehrere Kinder nach dem Verzehr von „Kinder“-Produkten im Krankenhaus landeten.

Auch eine Variante der Milch-Alternative „Haferdrink“ musste zurückgerufen werden: Die Supermarktkette Kaufland musste eine Charge des Eigenprodukts aus den Regalen nehmen.

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