Aldi, Rewe, Lidl und Co.

Preisschilder müssen geändert werden: Kunden in Supermärkten und Discountern profitieren

Massive Änderung in Supermärkten und Discountern: Lidl, Aldi, Rewe und alle anderen müssen ihre Preisschilder ändern. Für Kunden ist das etwas Gutes.

Hamm - Kunden von Supermärkten und Discountern müssen sich ab Mai 2022 auf eine Neuerung einstellen. Sie betrifft alle Ketten: Aldi, Lidl, Rewe, Edeka, Kaufland und weitere. Der Grund für die Änderung ist ein neues Gesetz.

UnternehmenAldi
HauptsitzEssen
GründerKarl Albrecht, Theo Albrecht

Supermärkte und Discounter müssen Preisschilder ändern - Kunde profitieren

Was ist preisgünstiger? Das ist oft die Frage beim Einkauf im Supermarkt. Beim Vergleich von zwei Nudelpackungen in der üblichen Abgabemenge von 500 Gramm ist das für den Kunden noch leicht ersichtlich: Preisgünstiger ist, wo der niedrigere Endpreis druntersteht. Doch was ist, wenn ich eine 500-Gramm- und eine 1000-Packung vergleichen möchte?

Dafür gibt es den Grundpreis. Er sorgt für mehr Transparenz beim Einkauf, weil er den Preis pro Menge oder Gewicht angibt. Zwei unterschiedliche Packungseinheiten lassen sich auf diese Weise schnell miteinander vergleichen, ohne dass Kunden rechnen müssen.

Supermärkte und Discounter sind verpflichtet, den Grundpreis auf ihren Preisschildern anzugeben. Und zwar immer dann, wenn Waren in Fertigpackungen (dazu zählt auch eingeschweißtes Frischfleisch), offenen Packungen (etwa Früchte im Körbchen) oder als Verkaufseinheiten ohne Umhüllung nach Gewicht, Volumen oder Fläche angeboten werden.

Änderung bei Aldi, Lidl, Rewe betrifft Grundpreis

Bisher werden diese Grundpreise bei Aldi, Lidl, Rewe und Co. unterschiedlich dargestellt. Einzelhändler können den Preis pro 100 Gramm und 100 Milliliter angeben, wenn der Packungsinhalt unter 250 Gramm oder 250 Milliliter liegt. Doch damit ist am 28. Mai Schluss. Dann gilt nur noch der ganze Kilo- und Literpreis.

So sieht es eine Anpassung der Preisangabenverordnung vor: Bei jedem Lebensmittel im Einzelhandel muss auf einen Blick ersichtlich sein, wie teuer ein Kilogramm oder ein Liter des Produktes sind. Damit soll eine letzte potenzielle Hürde genommen werden, wenn der Grundpreis beispielsweise von Milch einmal pro Milliliter und einmal in Litern angegeben wird.

Bald gibt es bei Lidl für Kunden eine große Änderung auch an der Kasse. Es wird eine neue Technologie eingeführt: der Self-Checkout. Als Folge des Ukraine-Kriegs wird in Supermärkten und Discountern das Speiseöl knapp und immer teurer. Eine Edeka-Marktbetreiberin meldet sich jetzt zu Wort.

Rubriklistenbild: © Stephan Schulz/imago images

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