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Preiserhöhung bei Amazon Prime - mit diesen Tricks vermeiden Sie die neuen Abokosten

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Von: Katharina Bellgardt

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Amazon hat eine deutliche Preiserhöhung für die Prime-Angebote angekündigt. Mit ein paar Tricks können Kunden können die teureren Preise umgehen.

Hamm - Amazon Prime wird teurer. Der Versandhändler und Streamingdienst hat eine deutliche Preiserhöhung angekündigt, die bereits am 15. September in Kraft treten wird. Grund dafür sei die hohe Inflation, teilte der Konzern in einer E-Mail an die Prime-Kunden mit. Die Abo-Preise werden deswegen nach fünf Jahren zum ersten Mal erhöht.

Preiserhöhung bei Amazon Prime: Wie Kunden die teureren Kosten umgehen

Prime-Mitglieder haben die Möglichkeit, Produkte von Amazon besonders schnell und mit kostenlosem Versand und bekommen besondere Angebote zu erhalten. Dazu kommen die Streaming-Dienste von Amazon Prime mit Filmen und Serien und die Möglichkeit Musik zu streamen. Vor dem 15. September 2022 hat das 69 Euro im Jahr gekostet - oder 7,99 Euro im Monat. Nach der Preiserhöhung bei Amazon Prime kostet der Zugang 8,99 Euro im Monat oder 89,90 Euro im Jahr.

Auch Studierende sind von der Preiserhöhung betroffen. Bei ihnen erhöhen sich die Kosten für Amazon Prime von 3,99 Euro pro Monat (oder 34 Euro im Jahr) auf 4,49 Euro monatlich (oder 44,95 Euro im Jahr).

Um die höheren Preise möglichst lange zu umgehen, können Sie Neukunde werden. Wenn Sie das Prime-Abo vor dem Stichtag aktivieren und direkt den Jahresbeitrag zahlen, können Sie noch für die nächsten zwölf Monate den günstigeren Preis zahlen.

Preiserhöhung bei Amazon Prime: Abbuchung umstellen für Vorteile

Wer zuvor monatlich zahlte, sollte sich zudem überlegen, jetzt noch auf die jährliche Abbuchung umzustellen - auch so kann der günstigere Preis zumindest für ein Jahr gesichert werden.

So stellen Sie die Abbuchung von Amazon Prime um:

Bestandskunden steht noch ein weiterer Weg offen, um die Preiserhöhung von Amazon Prime zumindest auszugleichen: Sie können ihr Konto legal teilen. Das lohnt sich vor allem für WGs und Familien, da alle Personen, die sich die Versandvorteile teilen möchten, an der selben Adresse wohnen müssen und ebenfalls einen Account von Amazon haben müssen. Diese Möglichkeit gibt es nur für den Versand, nicht für die Streaming-Dienste.

Preiserhöhung bei Amazon Prime: Kostenlosen Versand teilen

So teilen Sie Ihren Prime-Versand:

Sollten Sie nur den kostenlosen Versand benötigen: Es werden Ihnen Versandkosten erlassen, wenn Sie günstigere Artikel und ein Buch bestellen.

Die Preiserhöhung von Amazon Prime trifft auch Fußball-Fans, die damit schon die zweite Verteuerung innerhalb weniger Wochen hinnehmen müssen. Anfang Juli hatte der Internet-Sportsender DAZN angekündigt, seine Preise praktisch zu verdoppeln.

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