Heizen könnte teuer werden

Preis-Schock bei Strom, Gas und Heizöl droht: Das können Verbraucher tun

Die Preise für Strom, Gas und Heizöl sind auf ein Rekordhoch gestiegen. Doch was können Kunden gegen gestiegene Kosten fürs Heizen tun? Es gibt Tipps und Tricks.

Hamm - Auch wenn die letzten Tage noch einmal schön und warm waren: Die kalte Jahreszeit steht auch in Nordrhein-Westfalen und ganz Deutschland kurz bevor. Dann müssen wir nicht nur die dicken Pullover und Jacken aus dem Schrank holen, sondern auch die Heizung zu Hause wieder einschalten, um in den eigenen vier Wänden nicht zu frieren. Doch die Kosten dafür dürften deutlich steigen. Kann man sich davor schützen?

LandDeutschland
HauptstadtBerlin
Bevölkerung83.155.031 (31. Dezember 2020)

Preise für Strom, Gas und Heizöl auf Rekordhoch - was können Kunden tun?

Heizöl, Gas und Strom: Womit auch immer Verbraucher die Heizung in ihrer Wohnung betreiben, sie müssen im kommenden Winter fürs Heizen tiefer in die Tasche greifen. Wie der Business Insider berichtet, sind die Energie-Kosten aktuell so hoch wie noch nie. Demnach sei der Preis für Heizöl im August im Vergleich zum Vorjahr um 53 Prozent gestiegen. Gas sei um 15 Prozent teurer geworden, und der Strom-Preis sei um sechs Prozent auf ein Rekordhoch von 30,5 Cent pro Kilowattstunde gestiegen. Auch der Benzinpreis könnte bald auf über 2 Euro pro Liter steigen.

Noch würden Kunden davon nichts merken, denn die Anbieter hätten die gestiegenen Preise (noch) nicht an ihre Kunden weitergegeben. Das dürfte sich aber schon bald ändern, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet: In ein bis zwei Monaten droht vielen Verbrauchern der Preis-Schock im Energie-Bereich.

32 Gas-Anbieter haben für September und Oktober Preis-Erhöhungen von durchschnittlich 13 Prozent angekündigt, berichtet der Business Insider und beruft sich dabei auf das Vergleichsportal Verivox - weitere dürften demnach folgen. „Wir erwarten in diesem Herbst eine Welle von Gaspreiserhöhungen“, zitiert das Portal den Verivox-Energieexperten Thorsten Storck.

Gestiegene Preise für Strom, Gas und Heizöl: So kann man Geld sparen

Aber müssen Kunden gestiegene Preise für Strom, Gas oder Heizöl einfach so hinnehmen? Nicht immer. Glück haben beispielsweise Verbraucher, deren Öltank noch ausreichend für den bevorstehenden Herbst und Winter gefüllt ist. Auch Kunden mit Preis-Garantien in Strom- oder Gas-Verträgen müssen sich nicht auf steigende Kosten einstellen.

Alle, für die das nicht gilt, haben aber trotzdem Möglichkeiten, die höheren Energie-Preise zu umgehen: zum Beispiel mit einem Anbieterwechsel. Fast 20 Prozent der mit Gas beheizten Haushalte in Deutschland beziehen laut Business Insider ihr Gas über den Grundversorgungstarif - und der ist in der Regel deutlich teurer als andere. Über einen günstigen Gas-Anbieter lassen sich so mehrere hundert Euro im Jahr sparen. Auch beim Strom lohnt sich der Vergleich der Anbieter. Dort fallen die Ersparnisse allerdings meistens geringer aus als beim Gas.

Rubriklistenbild: © Hauke-Christian Dittrich/dpa

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