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Aldi-Wocheneinkauf immer teurer: Lediglich ein Produkt billiger als im März 

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Die Inflation steigt auf 7,9 Prozent. Das hat Folgen. Zu spüren ist das insbesondere beim Wocheneinkauf. Viele Produkte werden teurer.

Hamm - Wer zuletzt den Wocheneinkauf erledigt hat, wird schnell gemerkt haben, dass die Zahl am Ende des Kassenzettels immer größer geworden ist. Doch zu beobachten sind nicht nur steigende Preise bei nahezu allen Lebensmitteln, sondern auch einige Lücken in den Supermarktregalen.

Lieferengpässe und höhere Produktionskosten machen der Lebensmittelindustrie immer mehr zu schaffen, sodass die Kosten teilweise an die Konsumenten weitergegeben werden und somit der normale Verbraucher zum Leidtragenden wird.

Inflation treibt Preise weiterhin nach oben – hohe Kosten bei Aldi-Wocheneinkauf

Wer im Juli schon dachte, dass die Inflationsrate mit 7,5 Prozent hoch sei, der wird bei der vorläufigen Inflationsrate im August schwer schlucken: Bei 7,9 Prozent befindet sie sich und liegt damit 0,4 Prozent über dem Juli-Wert. Spürbar macht sich das derzeit fast überall: Streaming-Dienste erhöhen ihre Abo-Kosten, Supermärkte verlangen höhere Preise. Langsam müssen viele den Euro zweimal umzudrehen.

Preisvergleich beim Einkauf: So teuer war es im März und September

Chip.de hat im März bei Aldi Süd eine breite Mischung aus günstigen Eigenmarken, beliebten Markenprodukten, einigen Bio-Produkten und bekannten No-Name-Drogerieartikeln von Aldi eingekauft. echo24.de war im September nochmals in einem Aldi-Süd-Discounter und hat die Preise der aufgelisteten Produkte herausgesucht und dabei deutliche Preisunterschiede festgestellt (Stand 1. September 2022).

Ein Wocheneinkauf bei Aldi Süd ist fast 11 Prozent teurer geworden

In unserem Rechenbeispiel sind es exakt 5,27 Euro: Das ist die Differenz der Summen eines Wocheneinkaufs beim Discounter Aldi Süd im März und September mit identischer Einkaufsliste. Umgerechnet sind das rund 10,9 Prozent Preiszuwachs. Den prozentual größten Preissprung zeigen Kartoffeln, deren Preis sich um 139 Prozent erhöht hat. Einzig rote Äpfel sind zehn Cent günstiger geworden. Insgesamt kostet derselbe Wocheneinkauf ein halbes Jahr später fast elf Prozent mehr.

Verbraucher müssen in Zukunft wohl mehr sparen

Das obige Beispiel zeigt deutlich: Man muss beim Einkaufen mittlerweile wesentlich tiefer in die Taschen greifen, als noch zu Beginn des Jahres. Besonders Familien spüren die finanzielle Belastung immens, da natürlich mehr Leute ernährt werden müssen. Die gute Nachricht: Mit den richtigen Tricks lässt sich beim Einkauf immer noch sparen.

Klar ist: Für viele ist langsam Sparen angesagt. Ob die Inflationsrate in der nächsten Zeit aufhört zu steigen oder vielleicht sogar sinkt, es bleibt abzuwarten. Vielleicht bringt das neue, von Finanzminister Lindner vorgestellte, Entlastungspaket etwas Erleichterung.

Wussten Sie? Hobbyhandwerker können das eigene Haus mit Blick auf den Winter selbst dämmen. So wirklich einfach ist es aber nicht, Heizkosten zu sparen.

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