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Nach Öl und Mehl: Nächstes wichtiges Lebensmittel könnte knapp werden

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Von: Malin Annika Miechowski

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Die Suche nach Artikeln wie Öl und Mehl im Discounter und Supermarkt könnte schwieriger werden. Ein weiteres wichtiges Produkt ist aktuell beim Einkauf beliebt. 

Hamm – Der Einkauf dürfte für viele Kunden mittlerweile zur Qual geworden sein. Aufgrund des Ukraine-Krieges sind viele Lebensmittel beim Discounter und Supermarkt knapp oder auch sehr teuer geworden. Hamsterkäufe von Öl, Mehl oder auch Honig verschärfen die Lage zusätzlich. Oft müssen Verbraucher kreativ werden und Alternativen zu Öl und Co. nutzen. Doch jetzt kündigt sich bereits der nächste Lebensmittel-Engpass an, wie RUHR24* berichtet.

GetreideReis
Pflanzenarten domestiziertOryza sativa und Oryza glaberrima
Pflanzenarten insgesamt19

Lebensmittel in Discounter knapp und teuer: Ist Reis als nächstes betroffen?

Bald könnte Reis in den Supermarkt-Regalen knapp werden. Fragt man Experten, welche Lebensmittel man in Krisenzeiten wie Corona-Pandemie und Ukraine-Krieg zuhause haben sollte, dann werden üblicherweise auch die Packungen der asiatischen Körner genannt. So sollte man nach Angaben der Bundesregierung als Notvorrat für Krisenzeiten insgesamt 3,5 Kilogramm an Getreide, Getreideprodukten, Brot, Kartoffeln, Nudeln und Reis parat haben. Das reiche dann pro Person für zehn Tage.

Es gibt zwar immer wieder Warnungen vor dem Verzehr von Reis und Produkt-Rückrufe. Das liegt nicht selten an dem (zu hohen) Gehalt von Arsen in dem Produkt. Doch richtig zubereitet ist das Lebensmittel ist auch gesund.

In den beliebten Körnern stecken neben Vitamin E und anderen Vitaminen auch Magnesium, Eisen und Zink. Dazu sind viel Kalium, Ballaststoffe und Mineralstoffe trotz wenig Fett enthalten. Zudem kann man auch das Wasser, in dem der Reis gekocht wird, anschließend noch weiterverwenden (weitere Lifehacks bei RUHR24*).

Einkauf bei Aldi, Lidl, Edeka: Nach Öl, Mehl und Honig nun auch Knappheit bei Reis möglich

Kein Wunder also, dass das Produkt daher in den vergangenen Wochen und Monaten immer häufiger im Einkaufswagen landet. So soll etwa in der Woche vom 7. März bis zum 14. März der Einkauf von Reis um 74 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sein, berichtet das Manager Magazin und beruft sich dabei auf Daten, die das Marktforschungsinstituts IRI erhoben hat.

Neben der Beliebtheit aufgrund der überwiegend gesunden Inhaltsstoffe und der monatelangen Haltbarkeit könnte die Knappheit von Reis auch am Klimawandel liegen. Nach Angaben von WWF sei der Anbau von Reis „besonders wasserintensiv“ und trotz künstlicher Bewässerung würde viel Wasser bereits auf dem Weg zu den Feldern verdunsten.

Eine Schüssel und gekochter Reis
Nach Öl und Mehl wird auch Reis immer beliebter beim Einkauf in Deutschland. © NorGal/Imago Images

Öl, Mehl und Nudeln knapp und teuer: Deshalb könnte es nun auch Reis treffen

Dazu kommen die gestiegenen Rohöl-Preise, die Auswirkungen auf die Lieferkette mit dem Transport des Reises nach Deutschland in die Supermärkte hat. Das sorgt neben Knappheit auch für eine Preiserhöhung bei den Körnern. Auch die Corona-Auflagen in den asiatischen und afrikanischen Anbauländern spielen eine große Rolle dabei, wie viel Reis Discounter, wie Aldi als Produkt für Kunden anbieten können.

Steigt die Nachfrage von Reis weiterhin so stark an wie etwa bei Mehl - wofür es beim Backen Alternativen zur Weizen-Variante ist - und Öl, ist es nicht ausgeschlossen, dass Supermärkte und Discounter wie Aldi, Netto und Lidl beim Einkauf von Reis für Kunden ebenfalls eine Höchstgrenze an Packungen einführt, die gekauft werden dürfen. Ob es wirklich so weit kommt, wird sich zeigen. *RUHR24 ist wie wa.de ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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