Lockdown NRW

Metro und Handelshof: Einkaufen ohne Karte jetzt möglich - aber es gibt Einschränkungen

Die Großhändler Metro und Handelshof öffnen im Corona-Lockdown ihre Filialen für alle. Einkaufen ist ohne Karten möglich. Doch es gibt Einschränkungen.

Hamm - Das Coronavirus und die Folgen des damit verbundenen Lockdowns haben nach wie vor Auswirkungen auf viele Branchen. Arg betroffen ist unter anderem die Gastronomie in NRW und Deutschland - was sich wieder auf andere Branchen bemerkbar macht. (News zum Coronavirus)

LandNordrhein-Westfalen
Fläche34.098 km²
Bevölkerung17,93 Millionen (2019)
HauptstadtDüsseldorf

Metro Dortmund und Handelshof Hamm offen für alle - Einkaufen ohne Karte möglich

Denn Restaurants und Kneipen beziehen ihre Waren (oft) im Großhandel. Zu den größten Anbietern gehören hierzulande Metro oder auch Handelshof. Weil dort in der Regel nur Gewerbetreibende mit Kundenkarte einkaufen dürfen, diese es aber für ihre Branche aktuell nicht brauchen, haben beide Ketten reagiert.

Sowohl Metro als auch Handelshof sind in NRW derzeit offen für alle. Es gibt neben den üblichen noch mehr Optionen, den Einkauf etwa für Weihnachten zu erledigen. Der Schritt wurde auch damit begründet, bei der Entzerrung des Kundenaufkommens in der Vorweihnachtszeit helfen zu wollen.

Metro in Dortmund in anderen Orten in NRW: Diese Filialen sind offen für alle - Einkaufen ohne Karte

Für die Metro gilt: Die Großmärkte in NRW sind aufgrund des Teil-Lockdowns und den damit verbundenen Regeln und Verboten (vorerst) bis zum 10. Januar 2021 für alle Verbraucher geöffnet. Eine Metro-Karte ist nicht notwendig. Der Handelskonzern möchte damit „einen Beitrag zum sicheren Einkaufen liefern“, heißt es in einer Mitteilung.

Ein Einkaufswagen steht vor einem Einkaufszentrum von Metro.

Allerdings steht in den Metro-Märkten - unter anderem in Dortmund - nicht das gesamte Sortiment zur Verfügung. „Aufgrund einer behördlichen Anordnung des Landes NRW dürfen wir an Endverbraucher ab sofort nur noch Lebensmittel verkaufen“, heißt es in der Erklärung. Der Erwerb von Nonfood-Artikeln sei „für Endverbraucher (ohne Metro-Kundenkarte mit Lichtbild) aufgrund der aktuellen Situation daher leider ausgeschlossen“.

Metro-Märkte offen für Alle - an folgenden Orten in NRW

  • Metro-Markt Dortmund-Mitte
  • Metro-Markt Dortmund-Oespel
  • Metro-Gastro Markt Düren
  • Metro-Markt Markt Düsseldorf
  • Metro-Markt Duisburg
  • Metro-Markt Essen
  • Metro-Gastro Markt Iserlohn
  • Metro-Markt Köln
  • Metro-Markt Krefeld
  • Metro-Markt Leverkusen
  • Metro-Markt Mülheim a. d. Ruhr
  • Metro-Markt Neuss
  • Metro Porta Westfalica
  • Metro-Markt Recklinghausen
  • Metro-Markt Schwelm
  • Metro-Markt Siegen
  • Metro-Markt St. Augustin

Handelshof in Hamm und anderen Orten: Einkaufen für alle ohne Karte

Auch das Großhandelsunternehmen Handelshof mit Filialen unter anderem in Hamm reagierte auf den „Ausfall“ der Gastro-Kunden und öffnet daher für alle - vorerst ebenfalls bis zum 10. Januar 2021. Eine Karte ist nicht nötig. Wegen der Corona-Situation seien aktuell jedoch maximal zwei Personen pro Einkauf zugelassen.

Wie für Metro gilt wegen der aktuellen Regelung in der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW auch für Handelshof: Es dürfen derzeit nur Lebensmittel verkauft werden.

Handelshof: Filialen in Hamm und anderen Regionen in NRW

  • Handelshof Arnsberg
  • Handelshof Bielefeld
  • Handelshof Bocholt
  • Handelshof Detmold
  • Handelshof Haan
  • Handelshof Hagen
  • Handelshof Hamm
  • Handelshof Köln-Müngersdorf
  • Handelshof Köln-Poll
  • Handelshof Mönchengladbach
  • Handelshof Ratingen
  • Handelshof Rheinbach

Neben den Verkauf von Non-Food-Artikeln gilt wegen der Corona-Lage in Deutschland auch: Der Verkauf von Feuerwerk und Böllern für Silvester ist verboten.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa | Robert Schlesinger

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