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McDonald‘s und Burger King erhöhen Preise: Burger und Pommes werden teurer

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Von: Daniel Großert

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Die Preise steigen in einigen Bereichen. Jetzt trifft es auch Fast-Food-Ketten: Bei McDonald‘s und Burger King werden Pommes und Burger teurer.

Hamm - Der Weg zur nächsten McDonald‘s- oder Burger King-Filiale ist für die meisten Deutschen nicht allzu weit: In fast jeder größeren Stadt findet man eine oder mehrere Restaurants der Fast-Food-Ketten - auch in Nordrhein-Westfalen. Für Kunden könnte der nächste Besuch aber mit einer bösen Überraschung enden: Die großen Schnellrestaurants haben ihre Preise zum Teil deutlich erhöht.

RestaurantMcDonald's
GründerRay Kroc
Gründung15. April 1955, San Bernadino (USA)

McDonald‘s und Burger King erhöhen die Preise - Burger und Pommes werden teurer

Es gibt wohl nur wenige Menschen, die noch nie Big Mac, Whopper oder andere Burger bei McDonald‘s, Burger King oder anderen Ketten gegessen haben. Fast Food ist zwar nicht die gesündeste Ernährung, bietet aber eine Möglichkeit, schnell den eigenen Hunger zu stillen. Doch für den Besuch im Schnellrestaurant müssen Kunden nun tiefer in die Tasche greifen: Wie das Portal chip.de berichtet, sind viele Produkte teurer geworden.

Demnach kosten der Big Mac und der Whopper, die beiden Flaggschiffe von McDonald‘s und Burger King, mittlerweile rund 5,49 Euro. Vor zwei Jahren waren die Burger noch 90 Cent günstiger, 2021 zahlten Kunden immerhin 50 Cent weniger. Auch bei den Pommes sind die Preise bei den Fast-Food-Ketten gestiegen - bei McDonald‘s um 70 Cent auf 3,69 Euro und bei Burger King um 50 Cent auf 3,29. Ein Unternehmen hatte zuletzt wegen des Speiseöl-Mangels schon eine Änderung bei den Pommes angekündigt.

Preiserhöhung bei McDonald‘s und Burger King: Gestiegene Kosten als Grund

Der Grund dafür, dass Burger und Pommes bei McDonald‘s und Burger King teurer geworden sind, ist - wie bei höheren Preisen in vielen anderen Lebensbereichen auch - der Krieg in der Ukraine. Seit dem Einmarsch Russlands sind die Preise in vielen Bereichen extrem gestiegen, was auch die großen Fast-Food-Ketten spüren. „Die Energiekosten wie bei Strom und Erdgas sind ein großer Preistreiber, bei anderen Rohstoffen wie zum Beispiel Rindfleisch fiel der Preisanstieg um 50 Prozent teilweise sogar noch stärker aus“, teilte der Bundesverband der Systemgastronomie mit, dem beispielsweise Burger King oder Nordsee angehören.

Doch nicht nur die Kosten für Energie machen den Schnellrestaurants zu schaffen: Auch Lebensmittel wie Mehl, Gemüse oder Speiseöl sind deutlich teurer geworden. Das bekommen Kunden nun bei der Bestellung zu spüren - auch in anderen Imbissbuden, wo zum beispiel der Preis für Döner enorm gestiegen ist.

Schilder mit den Logos der Fastfood-Ketten McDonald‘s und Burger King stehen auf einem Autobahn-Rasthof.
McDonald‘s und Burger King erhöhen die Preise. Burger und Pommes werden deutlich teurer. © Peter Kneffel/dpa

Um gestiegene Preise bei McDonald‘s oder Burger King zu erkennen, sollten Kunden genau auf die Speisekarten achten: Oft werden die Preise zunächst provisorisch überklebt, bevor komplett neue Menüs gedruckt werden. In modernen Filialen, in denen die Speisen auf Bildschirmen angezeigt werden, hilft aber wohl nur, beim Personal nachzufragen, ob Produkte teurer geworden sind.

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