Erste-Hilfe-Ausrüstung

Masken im Auto bald Pflicht - auch nach Ende der Corona-Pandemie

Schutzmasken sollen uns künftig auf jeder Autofahrt begleiten - auch wenn die Corona-Pandemie ein Ende findet. Alle Infos zu der geplanten Pflicht.

Hamm - Dass uns die Maske im Alltag noch lange begleiten wird, ist wohl jedem spätestens seit der zweiten großen Corona-Welle bewusst. Ob in der Bahn, beim Einkaufen oder im Büro: Die Mund-Nasen-Bedeckung, wie die Schutzmaske im Behörden-Deutsch gerne genannt wird, ist immer allgegenwärtig. Und sie soll es weiterhin bleiben - auch wenn die Corona-Pandemie bald enden sollte. Die Maske wird im Auto zur Pflicht. (News zum Coronavirus)

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Masken im Auto bald Pflicht - auch nach Ende der Corona-Pandemie

Genauer gesagt sollen sich nach Plänen des Bundesverkehrsministeriums künftig immer zwei medizinische Schutzmasken im Verbandskasten von Pkw, Lkw und Bussen befinden. Dies hatte nach Angaben des Ministeriums der Bundesverband Medizintechnologie vorgeschlagen.

Wie die Rheinische Post (RP) zuerst berichtete, hatte das Ministerium von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) die „Einführung einer Mitführpflicht“ von Masken im Auto einige Monate lang geprüft. Das Ergebnis: Die Maske im Auto wird Pflicht - auch nach der Corona-Pandemie.

Masken im Verbandskasten: Verkehrsministerium will Inhalt mit Corona-Schutz ergänzen

Denn laut dem Bundesverkehrsministeriums soll im kommenden Jahr das „Normblatt DIN 13164“ geändert werden. Dies regelt den Inhalt des Verbandskastens. Die Corona-Schutzmasken sollen mit auf die Liste kommen. Es sei beabsichtigt, die Vorgabe mit der nächsten Änderung der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung umzusetzen, schrieb das Verkehrsministerium. Wann genau die Änderung in Kraft treten könnte, sei aber noch unklar.

Heißt für Fahrzeugführer: Tritt die Änderung in Kraft, müssen zwei Masken in den Verbandskasten gelegt werden. Läuft das Haltbarkeitsdatum vom Verbandskasten ab, ist davon auszugehen, dass die Hersteller die Schutzmasken bereits ins „Sortiment“ aufgenommen haben werden.

Masken bald Erste-Hilfe-Ausrüstung im Verbandskasten

Laut RP wollte sich das Bundesverkehrsministerium zunächst an den Vorgaben für die reflektierende Warnweste orientieren. Diese soll in Griffweite verstaut werden, etwa in den Türfächern oder im Handschuhfach. Nach dem Rat der Experten habe man sich dann aber doch für den Verbandskasten entschieden. Der Grund: Die medizinische Maske wird gerade dann wichtig, wenn Erste Hilfe geleistet wird. Also solle sie direkt bei der Erste-Hilfe-Ausrüstung verstaut werden.

Ab sofort kann eine digitale Version des Führerscheins in einer Smartphone-App erstellt werden. Was aktuell noch Spielerei ist, soll Autofahrern in Zukunft Vorteile bieten.

Rubriklistenbild: © Daniel Karmann/dpa

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