Gentechnisch veränderte Zutat

Rückruf von M&M‘S: Schadstoff in einer Sorte des Mars-Produkts entdeckt

Rückruf einer beliebten Süßigkeit: Mars warnt vor einem seiner Produkte. Es enthält eine gentechnisch veränderte Zutat. Welche MHD davon betroffen sind

Hamm - Süßigkeiten gehören für viele Menschen zu den größten Lastern. Dass sie von Natur aus nicht gerade gesund sind, ist wohl jedem klar. Nun sollten Kunden beim Einkauf bei Rewe, Edeka, Aldi oder Lidl auf ein Produkt besonders achten. Ein US-amerikanischer Nahrungsmittelkonzern ruft eine beliebte Süßigkeit zurück.

Rückruf von M&M‘s Crispy: Mars-beliebter-Produkt enthält gentechnisch veränderte Zutat

Das Unternehmen Mars mit Sitz in McLean (Virginia) ruft eines seiner bekanntesten Süßigkeit zurück: M&M‘S. Begründet wird dieser Rückruf mit dem Vorhandensein von „gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in einer Zutat“. Diese sei den Angaben zufolge von einem der Lieferanten des Nahrungsmittelkonzerns zurückzuführen.

Bei dem Rückruf handelt es sich um die „blaue“ Tüte der M&M‘S. Genauer: M&M‘S Crispy. Es sind mehrere Produktionsgrößen und Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) betroffen:

ProduktbeschreibungEANBetroffene MHD
M&M'S Crispy 36g Einzelpackung - Beutel500015930424523.01.2022; 30.01.2022
M&M'S Crispy 128g Portionsbeutel500015947196123.01.2022
M&M'S Crispy 187g Portionsbeutel500015947200523.01.2022; 30.01.2022
M&M'S Crispy 255g Portionsbeutel500015947208123.01.2022; 30.01.2022

Der Hersteller selbst lässt offen, welche Zutat genau für den Rückruf M&M‘S Crispy verantwortlich ist. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit wird da etwas genauer: „Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die genannten Produkte eine geringe Menge an GVO im Reis-Mehl enthalten.“

Rückruf von M&M‘s Crispy: Schokolinsen in ganz Deutschland verkauft

M&M‘S Crispy werden bundesweit in ganz Deutschland verkauft. Die beliebte Süßigkeit ist in der Regel in den bekannten Supermärkten und Discountern wie Edeka, Rewe, Lidl, Aldi, Kaufland und Netto erhältlich. Das Unternehmen rät Verbrauchern, die M&M‘S Crispy in ihrem Schrank stehen haben, Produktnamen und das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) auf der Unterseite bzw. Rückseite der Verpackung abzugleichen und zu schauen, ob der Beutel vom Rückruf betroffen ist.

Betroffene Verbraucher können sich mit den Produktdaten und Foto der Verpackung samt MHD an den Verbraucherservice über www.mars.de/kontakt wenden. Andere M&M’S-Sorten oder andere Packungsformate, Größen oder Mindesthaltbarkeitsdaten seien von diesem Rückruf nicht betroffen“, wie das Unternehmen versichert.  

Bei Rewe wurde zuletzt Spinat der Eigenmarke zurückgerufen. Die Discounter Aldi und Lidl mussten gar Hackfleisch zurückrufen. Es bestand die Gefahr von Kunststoff-Fremdkörpern.

Rubriklistenbild: © Kay Nietfeld/dpa/picture alliance

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