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Neuerung bei Lidl: Für Kunden große Änderung an der Kasse

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Von: Hannah Decke

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Bald gibt es bei Lidl für Kunden eine große Änderung an der Kasse. Es wird eine neue Technologie eingeführt: der Self-Checkout.

Hamm - Es ist keine Revolution, andere Supermärkte und Discounter nutzen das Feature schon länger. Aber für Kunden von Lidl wird es erst einmal ein ungewohntes Bild sein. Der Discounter bringt Self-Checkouts nach Deutschland. Und das ist noch nicht alles: Irgendwann soll die Technologie noch weiter optimiert und für den Kunden vereinfacht werden.

UnternehmenLidl
HauptsitzNeckarsulm
Gründung1932, Deutschland

Neuerung an der Lidl-Kasse: Für Kunden große Änderung

Wie das Fachmedium Retail Optimiser berichtet, gibt es die Self-Checkouts bei Lidl schon in anderen Ländern. Dabei können Kunden ihre Einkäufe an einer Selbstbedienungskasse eigenständig scannen und bezahlen. Das ist besonders praktisch und zeitsparend, wenn der Kunde nur wenige Artikel kaufen will und sich an den anderen Kassen lange Schlangen bilden.

Laut Retail Optimiser gibt es in einer Lidl-Filiale in Baden-Württemberg bereits sechs Self-Checkouts, die von den Kunden genutzt werden können. An den Geräten sei Bar- sowie Kartenzahlung möglich. Wer den SB-Kassenbereich verlassen möchte, muss den gedruckten Kassenbon an einer Schranke einscannen.

Die Neuerung soll in vielen Filialen von Lidl umgesetzt werden. Es gibt allerdings eine Schwierigkeit, wie das Fachmedium berichtet: Die Kunden sollen ihre Einkäufe nach dem Scannen auf eine Kontrollwaage stellen soll. Das stellt sicher, dass die richtige Ware gescannt wurde.

Neues Scanning-System bei Lidl: Discounter führt Self-Checkouts ein

Bei größeren Einkäufen wird das schwierig. Laut Retail Optimiser passt nicht viel Ware auf die Kontrollwaage. Zwar könne der Kunde die Einkäufe durchaus zurück in den Einkaufswagen legen, ohne einen Alarm vom System zu bekommen. Die Gefahr sei aber groß, dadurch beim Scannen durcheinander zu kommen. Wie RUHR24 berichtet, sind deshalb Kontrollen der selbst gescannten Warenkörbe durch Lidl-Mitarbeiter denkbar.

Die Self-Checkouts bleiben nicht die einzige Änderung bei Lidl: Gut informierte Branchenexperten wissen, dass der Discounter das Self-Scanning mit dem Smartphone einführen will. Es werde höchstwahrscheinlich ein Bestandteil der Lidl Plus App. Das würde auch das Problem mit einem größeren Einkauf lösen.

Auch Netto führte eine jüngst ein neues Scanning-System an der Kasse ein. Es ist speziell für Obst und Gemüse konzipiert. Hamsterkäufe sind wieder da - die Inflation und der Ukraine-Krieg machen Öl und Mehl begehrt wie nie. Auf Twitter berichtet ein Lidl-Kunde von einem besonderen Erlebnis. *wa.de und RUHR24.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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