Mehr regionale Produkte

Lidl verändert sein Angebot in Backshops: Besondere Produkte im Test

Viele Kunden schätzen die Backshops in Lidl-Filialen. Sie sparen ihnen den Weg zum Bäcker und mitunter Geld. Jetzt ändert der Discounter sein Angebot an Backwaren.

Hamm - Lidl folgt seinem Konkurrenten Aldi und setzt künftig stärker auf regionale Produkte. Der Discounter will sein Angebot an frischen Backwaren ändern - und testet aktuell die Produkte von regionalen Anbietern.

DiscounterLidl
Anzahl der Beschäftigten315.000
Gründung1973

Lidl setzt auf verändertes Angebot in Backshops

Wer regelmäßig im Lidl ist, kommt beim Einkauf fast zwangsläufig an ihnen vorbei: den Backshops. Dort gibt es vielfach eine große Auswahl, die von Weizenmischbrot über Brötchen und Baguette bis zum Buttercroissant und süßen Teilchen reicht.

Die Backshops sind für viele Kunden bequem, denn sie ersparen es ihnen, nach dem Einkauf von Obst, Gemüse, Milch, Wurst und anderen Dingen des täglichen Bedarfs noch den Extra-Weg zum Bäcker antreten zu müssen. Stattdessen wird das unverpackte Brot einfach aus den Fächern geholt, in den Einkaufswagen gelegt und mit allen anderen Lebensmitteln gekauft. Zumindest gilt das für Lidl-Filialen, in denen es die Backshops gibt.

„Wir backen mehrmals täglich frisch für Sie“ - mit diesem Spruch wirbt Lidl für seine Backwaren. An diesem Punkt will der Discounter jetzt mit größerer Regionalität punkten. Lidl kooperiert in einigen Teilen Deutschlands sowie in Österreich und in der Schweiz nun mit regionalen Traditionsbäckereien als Zulieferern. Geliefert wird laut t-online.de nicht fertige Backwaren, sondern Teiglinge, die dann in den Filialen aufgebacken werden.

Lidl will in seinen Backshops mehr Produkte von regionalen Bäckereien

Das Ziel von Lidl: Regionale Produzenten unterstützen und das Bewusstsein der Kunden für regional erzeugte Produkte stärken. „Regionalität der Produkte ist für Lidl seit vielen Jahren ein wichtiges Merkmal in der Sortimentsgestaltung. Wir arbeiten daran, unser Backwarensortiment mit regionalen Produkten auszubauen und sind offen, mit weiteren lokalen Bäckereien zusammenzuarbeiten“, heißt es von Unternehmensseite auf Anfrage von wa.de.

Es ist nicht die erste Offensive von Lidl in diesem Bereich. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Discounter eine größere Palette an regionalen Produkten für sein nachhaltiges Bioland-Sortiment angekündigt. Landwirten und Produzenten aus Deutschland und Südtirol sollten so sichere Absatzmöglichkeiten geboten werden.

Ähnlich macht es Aldi. Nach Angaben der Lebensmittelzeitung stammen hier mittlerweile etwa 20 Produkte aus den Backstuben von Regionalbäckern oder von lokal bekannten Bäckerei-Marken. Hier wird fertige Bäckerei-Ware angeliefert.

Der Chef der Schwarz-Gruppe um Lidl und Kaufland muss gehen: Nach Unstimmigkeiten mit Inhaber Dieter Schwarz tritt Klaus Gehrig ab. Aldi und Lidl locken ihre Kunden mit günstigen Preisen. Doch müssen die Mitarbeiter dafür Abstriche beim Gehalt machen? Wie viel Geld verdient man bei den Discountern?

Rubriklistenbild: © Jens Kalaene/dpa

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