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Kaffee kochen: Diese Fehler passieren häufig - Worauf Sie achten müssen

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Ein Leben ohne Kaffee? Für manche nur schwer vorstellbar. Doch Beim Kochen passieren häufig typische Fehler. Was Sie unbedingt vermeiden sollten.

Hamm - Kaffee kochen ist nicht schwer. Kaffeepulver + heißes Wasser = Kaffee. Fertig. Doch ganz so einfach ist es nicht. Wer nicht auf wichtige Regeln achtet, wird vielleicht Kaffee bekommen, aber gewiss keinen guten. Bei der Formel für Kaffee, der mehr ist als nur ein Teil der Ernährung, müssen Kaffeebohnen, Mahlgrad, Röstung, Wasser, Temperatur und Zeit berücksichtigt werden - und stimmen.

Kaffeeschwarzes, psychotropes, koffeinhaltiges Getränk aus gerösteten und gemahlenen Kaffeebohnen
HerkunftDie Kaffeepflanze stammt aus Afrika
AnbauKaffee wird weltweit in mehr als 50 Ländern angebaut

Kaffee kochen: Diese Fehler sollten Sie vermeiden

Viele Menschen werden ohne Kaffee morgens kaum wach. Doch er soll dem Körper nicht nur Koffein einflößen, sondern auch Genuss bringen. Daher sollte jeder für sich testen, welche der vielen Kaffeesorten ihm am besten schmeckt. Doch selbst die perfekte Bohne hilft nicht, wenn bei der Zubereitung des Kaffees Fehler unterlaufen. Er schmeckt zu bitter, zu dünn oder sogar angebrannt? Schuld daran sind typische Fehler. Hier sind sie, und so vermeiden Sie sie.

Fehler 1: Kaffee falsch lagern

Guter Kaffee fängt bei der Lagerung an. Kaffee liebt es dunkel, kühl und trocken. Am besten bewahren Sie ihn in seiner Originalverpackung auf. Vergessen Sie nicht, die Verpackung dabei immer gut zu verschließen und in einer luftdichten Dose aus geruchsneutralem Material aufzubewahren, denn Kaffee nimmt leicht Gerüche an und verändert den Geschmack. Es herrscht der Irrglaube, dass Kaffee am besten im Kühlschrank gelagert wird, doch gerade dort ist die Packung besonders den Aromen der anderen Lebensmittel ausgesetzt. Also besser nicht.

Fehler 2: Kaffee zu alt

Wer viel trinkt, hat selten Probleme mit altem Kaffee. Er wird einfach zu schnell verbraucht. Gelegenheitstrinker sollten jedoch darauf achten, dass sie ihren Kaffee nicht zu lange geöffnet aufbewahren. Dadurch verliert der Kaffee an Geschmack und kann sogar bitter werden. Nach sechs bis acht Wochen sollte Kaffeepulver nicht mehr verwendet werden. Schlecht ist es dann nicht; es lässt sich nur kein richtig guter Kaffee mehr damit machen.

Fehler können man nicht nur beim Kaffeekochen unterlaufen. Wer bei der Zubereitung von Haferflocken Fehler macht, bekommt kein gesundes Frühstück, sondern eine Kalorienbombe.

Fehler 3: Kaffeebohnen auf Vorrat mahlen

Kaffee gibt es entweder fertig gemahlen oder in Form ganzer Bohnen. Viele Kaffee-Genießer schwören auf die zweite Variante und mahlen ihren Kaffee lieber zu Hause frisch, um einen intensiveren Geschmack zu bekommen. Das funktioniert aber nur, wenn die Kaffeebohnen tatsächlich direkt vor dem Aufbrühen durch die Mühle gejagt werden. Kaffee auf Vorrat zu mahlen, ist eine schlechte Idee. Dann kann man gleich Kaffeepulver kaufen.

Fehler 4: Kaffee falsch mahlen

Jede Zubereitungsart von Kaffee erfordert den passenden Mahlgrad: Für Filterkaffee empfiehlt es sich, mittelfein gemahlenen Kaffee zu verwenden. Für Espresso und die French Press eignet sich vor allem ein gröberer Mahlgrad. Für den traditionellen Handfilter sollte es die feine Körnung sein.

Fehler 5: Falsche Menge Kaffeepulver

Oft gerät Kaffee zu stark oder zu schwach, weil zu viel oder zu wenig Pulver verwendet wird. Für einen angenehmen Geschmack gilt diese Faustregel: Pro Tasse Kaffee (125 bis 150 Milliliter) sollten es sieben bis zehn Gramm (ein gehäufter Kaffeelöffel) Kaffeepulver sein.

Fehler 6: Wasser zu schlecht

Für Kaffee benötigt man nur zwei Zutaten: Kaffeepulver und Wasser. Den Geschmack liefert vor allem das Pulver, doch auch das Wasser spielt eine Rolle. Schmeckt der Kaffee nicht wie gewünscht, kann tatsächlich das Wasser die Ursache sein. Wenn es etwa zu viel Kalk enthält, schmeckt der Kaffee leicht abgestanden. Ist das Wasser dagegen zu weich, wird der Kaffee schnell geschmacklos. Am Leitungswasser lässt sich zwar nichts ändern – doch es gibt Wege, wie man sein Kaffeewasser optimiert.

Fehler 7: Wasser zu heiß

Wir sprechen zwar gerne vom „Kaffekochen“, doch wer sein Kaffeepulver mit kochend heißem Wasser übergießt, zerstört dabei viel Geschmack. Das Ergebnis ist ein Getränk mit vielen Bitterstoffen und wenig Aroma - das außerdem noch schlecht für den Magen ist. Die optimale Wassertemperatur für das Kaffeemachen beträgt 90 bis 95 Grad Celsius. Niemand muss nachmessen - es reicht, wenn man nach dem Kochen zwei Minuten wartet, bevor man mit dem Wasser den Kaffee aufgießt.

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