Porridge

Gesunde Haferflocken: Falsch zubereitet werden sie zur Kalorienbombe

Haferflocken sind in der gesunden Ernährung oft ein Muss. Aber wer bei der Zubereitung Fehler macht, hat kein gutes Frühstück, sondern eine Kalorienbombe.

Hamm - Haferflocken stehen bei gesundheitsbewussten Menschen regelmäßig auf dem Speiseplan, gehören zum Beispiel als Frühstücksporridge fest zur Ernährung. Und wer abnehmen will, kann gut auf sie zurückgreifen. Allerdings kann der Energielieferant auch dick machen, wenn aus der eigentlich gesunden Mahlzeit eine Kalorienbombe wird. Wir erklären, welche Fehler Sie bei der Zubereitung vermeiden sollten.

Laut Ökotest ist Hafer eine der gesündesten Getreidesorten überhaupt, denn er versorgt uns mit Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Außerdem halten Haferflocken lange satt und verhindern dank des Ballaststoffs Beta-Glucan Heißhungerattacken. Dieser Stoff sorgt auch dafür, dass der Cholesterinspiegel sinkt. Zudem fördern Haferflocken das Wachstum gesunder Bakterien im Darm.

Haferflocken: Fehler bei Zubereitung macht eine Kalorienbombe daraus

Laut chip.de können die Nährstoffe am besten aufgenommen werden, wenn man die Haferflocken einweicht - Stichwort Porridge. Allerdings kann man bei der Zubereitung auch so einiges falsch machen. Und dann scheitern Abnehmversuche, oder man nimmt sogar zu. Die häufigsten Fehler im Überblick:

  • Fertigprodukte verwenden
  • Zu große Portionen essen
  • Kalorienreiche Toppings wie Trockenobst verwenden
  • Zu wenig Proteine hinzufügen

Haferflocken: So klappt es mit der richtigen Zubereitung

Verwenden Sie zartschmelzende Haferflocken und weichen Sie diese ein oder kochen Sie sie - dann entsteht ein sämiger und leckerer Haferbrei. Das bietet sich viel eher an, als Fertigprodukte zu benutzen. Denn Fertigprodukte enthalten oftmals Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und Zucker. Das alles ist nicht gesund und beeinflusst die Sättigung negativ. Man greift dann schneller wieder zu anderen Leckereien.

Ein weiterer folgenschwerer Fehler, der dick macht: Trockenobst als Topping auf die Haferflocken geben. Datteln und Feigen etwa sind natürlich praktisch - haben aber auch sehr viel mehr Fruchtzucker als frisches Obst. Genauso sind Nüsse, Schokosplitter und Granola kalorienreich. Deshalb sollte man diesen Toppings frisches Obst in Maßen vorziehen.

Haferflocken zubereiten - komplexe Kohlenhydrate bringen lange Sättigung

Wer Haferflocken isst, sollte außerdem wissen, dass diese aufgrund komplexer Kohlenhydrate zu einer sehr guten Sättigung führen, die lange anhält. Man braucht also meist weniger Flocken, als man zunächst denkt - zumal die Haferflocken auch noch aufquellen. Auch von Bedeutung: Die Sättigung tritt erst nach einer Weile ein - also am besten langsam essen und sich nach und nach an die richtige Menge herantasten. Eine Orientierung: 40 bis 50 Gramm dürften reichen.

Und wer komplexe Kohlenhydrate mit Eiweiß kombiniert, erreicht die langanhaltendste Sättigung. Deshalb empfiehlt es sich, Skyr, Quark oder griechischen Joghurt zu den Haferflocken zu kombinieren.

Wer sich zwischendurch trotzdem gerne mal Burger und Pommes genehmigt, wird sich nicht darüber freuen, dass auch bei Fast-Food-Ketten die Preise anziehen.

Rubriklistenbild: © Jens Kalaene

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