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Gemüsebrühe aus Resten selber machen: So klappt es mit diesem Gefrier-Trick

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Beim Kochen bleiben oft Gemüsereste übrig. Schalen, Stücke und Stängel sollte man nicht wegwerfen. Aus ihnen lässt sich leckere Brühe herstellen. Mit diesem Trick.

Hamm - Kartoffeln fürs Püree, Möhren als Schulsnack für die Kinder, Petersilie als Deko: Oft bleiben nach dem Kochen Gemüsereste übrig. Schalen, Stängel, Enden landen dann im Müll. Doch das sollten sie nicht, denn in den Resten steckt noch viel Geschmack. Wir sagen, wie Sie aus Küchenresten eine gesunde und leckere Gemüsebrühe herstellen.

Gemüsereste, die bei der Zubereitung für nur eine Mahlzeit übrigbleiben, reichen natürlich nicht für eine schmackhafte Brühe, sondern allenfalls für eine ausgesprochen dünne.

Gemüsebrühe aus Schalen und Resten: Mit Gefrier-Trick klappt es

Der Trick für das volle Geschmackserlebnis: Sie sammeln die Reste über eine längere Zeit. Stecken Sie Schalen von Kartoffeln oder Möhren und kleine rohe Reststücke anderer Gemüsesorten in einen Gefrierbeutel und verstauen Sie ihn im Gefrierschrank. Natürlich erst, nachdem Sie alles einmal kurz abgewaschen und haben abtropfen lassen.

Nach dem nächsten Kochen holen Sie den Beutel aus dem Tiefkühler und geben die neuen Schalen, Stängel und rohen Reststücke einfach hinzu. Und immer so weiter. Nach einiger Zeit haben Sie einen prallvollen Beutel mit sehr unterschiedlichen Gemüseresten.

Zu den Gemüsen, die man ohne Bedenken einfrieren kann, gehören unter anderem:

Dann ist der Zeitpunkt gekommen, die Gemüsereste in einen großen Topf mit Wasser zu geben und das Ganze kochen zu lassen, bis die Flüssigkeit dunkel wird. Die Kochzeit sollte jedoch mindestens 30 Minuten betragen. Salz dazu und das Ganze am Ende durch ein Sieb abgießen, fertig.

Gemüsereste gehören nicht in den Müll, sondern in den Topf

Gerne können Sie für das Kochen noch frische Zwiebeln, Knoblauch, Petersilie und Pilze für mehr Geschmack - oder eine andere Geschmacksnote - hinzugeben. Doch auch ohne neue Ware: Sie werden erstaunt sein, wie viel Geschmack in den Resten steckt!

Kleiner Tipp am Rande: Nehmen Sie zu Beginn des Kochens nicht zu viel Wasser, sondern schütten lieber heißes Wasser nach. Probieren Sie zwischendurch immer wieder, um die Konzentration der Gemüsebrühe besser einschätzen zu können.

Ein Wasserkocher steht in den meisten Küchen. Darf man darin Wasser zweimal aufkochen oder ist das schädlich? Das sollten Sie beachten. Nach dem Essen wird sie Spülmaschine angeworfen. Wenn der Spülgang fertig ist, stellt sich die Frage: Sollte man das Gerät danach öffnen oder erst einmal geschlossen halten? Es gibt eine überraschende Antwort.

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