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Zu viele Nudeln gekocht: Kann ich sie einfrieren? Wie es sicher klappt

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Von: Daniel Großert

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Jeder hat schon mal zu viele Nudeln gekocht. Doch was macht man mit den Resten? Kann man Nudeln einfrieren? Mit diesen Tipps klappt es ganz bestimmt.

Hamm - Die richtige Menge Nudeln abzuschätzen, ist für manche eine der größten Herausforderungen in der Küche. Häufig kocht man viel zu viel Pasta - und fragt sich anschließend, was man mit den Resten anstellen soll. Bei dem ein oder anderen wird dann schon einmal folgende Frage aufgekommen sein: Kann man Nudeln eigentlich einfrieren?

VerbrauchermagazinÖko-Test
HauptsitzFrankfurt
Erstausgabe1985

Kann man Nudeln einfrieren? Mit diesen Tipps klappt es mit Sicherheit

Sollten Sie sich beim Kochen von Nudeln, die in vielen deutschen Haushalten einen großen Anteil bei der Ernährung einnehmen, mal wieder hemmungslos verschätzt haben, müssen Sie die übriggebliebenen Teigwaren auf keinen Fall wegwerfen. Denn zum einen kann man die Pasta problemlos einige Tage im Kühlschrank aufbewahren, wenn man zeitnah Verwendung dafür findet. Und wenn die Nudeln nicht innerhalb der nächsten Tage verbraucht werden, lassen sie sich sogar einfrieren.

Doch dabei gibt es einige Dinge zu beachten. Schließlich soll die Pasta aus dem Tiefkühlfach oder Gefrierschrank bei der erneuten Verwendung schmecken wie frisch gekochte. Und bei manchen Fehlern kann es passieren, dass die Nudeln nach dem Einfrieren matschig sind. Schon beim Kauf sollten Sie übrigens aufpassen: In manchen Nudeln vom Discounter wurden Erdöl und Pestizide entdeckt.

Wie Öko-Test empfiehlt, sollte man die Nudeln vor dem Einfrieren komplett abkühlen lassen und sie nicht warm ins Gefrierfach packen. Allerdings sollten sie nicht erst längere Zeit im Kühlschrank aufbewahrt werden. Für das Einfrieren eignen sich am besten Kunststoffdosen oder Gefrierbeutel, in die die Pasta portionsweise abgefüllt werden sollte. Im Idealfall sollte man das Datum des Einfrierens auf das Behältnis schreiben. Die Teigwaren können drei bis vier Monate in der Tiefkühltruhe aufbewahrt werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte die Nudeln vor dem Einfrieren mit etwas Öl vermengen, damit sie nicht zu stark zusammenkleben.

Nudeln einfrieren: So kann die Pasta weiterverarbeitet werden

Öko-Test rät zudem, Nudeln nicht zusammen mit Sauce einzufrieren: „Durch die zusätzliche Feuchtigkeit werden die Nudeln matschig.“ Wer schon im Vorfeld weiß, dass die Pasta eingefroren werden soll, sollte sie maximal al dente kochen.

Ein Kind isst Fusilli-Nudeln von einem Teller.
Nudeln kann man einfrieren. Doch damit sie danach noch schmecken, sollte man einiges beachten. © Jens Kalaene/dpa

Und was macht man, wenn man die eingefrorenen Nudeln verwenden möchte? Auf keinen Fall sollte man sie in der Mikrowelle auftauen, weil sie dann matschig werden. Stattdessen sollte man das am besten über Nacht im Kühlschrank machen, um die Teigwaren dann zu erwärmen oder kalt für einen Nudelsalat zu verwenden. Doch laut Öko-Test kann man die Nudeln auch im gefrorenen Zustand kurz in kochendes Salzwasser geben: „So schmecken sie wie frisch gekocht.“ Alternativ kann die gefrorene Pasta auch mit etwas Fett in einer Pfanne angebraten werden.

Und was gibt es zu den Nudeln? Beim Kochen einer Tomatensoße sollten Sie vorsichtig sein: Laut Öko-Test ist fast jedes zweite Tomatenmark mit Schimmelpilzgiften und Pestiziden belastet. Den Testsieger gibt es bei einem Discounter.

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