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Erdbeeren richtig lagern: Wie das Obst lange frisch bleibt

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Von: Victoria Maiwald

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Es ist Erdbeer-Zeit! Wenn es um die Lagerung geht, sind die kleinen Früchte allerdings echte Diven. Es gibt aber Tipps, wie sie frisch bleiben.

Dortmund – Es ist wohl die schönste Zeit des Jahres, wenn ab Mai wieder regionale Erdbeeren in den Supermärkten und Discountern zu haben sind, oder direkt vom Feld selber geerntet werden können. Doch Vorsicht: Auch wenn es verlockend ist, die roten Früchtchen in großen Mengen zu kaufen, sollten Verbraucher und Verbraucherinnen bedenken, dass die Erdbeeren nicht einfach zu lagern sind. Wir haben die besten Tipps für lange Beeren-Freude.

PflanzeErdbeere
Wissenschaftlicher NameFragaria
FamilieRosengewächse (Rosaceae)

Erdbeeren lagern: Schon beim Kauf oder der Ernte auf die richtige Beere achten

So schmackhaft sie auch sind, so zickig sind sie was die Lagerung angeht. Erdbeeren kaufen, sich tagelang daran erfreuen und immer mal wieder zugreifen? Fehlanzeige! Die roten Biester sind sehr empfindlich. Einmal nicht richtig aufgepasst, zahlen sie es einem mit unschönen Druckstellen heim und fangen im schlimmsten Fall einfach an zu schimmeln.

Das gilt für Erdbeeren, die aus dem heimischen Garten geerntet wurden wie auch für Beeren, die an einem Erdbeerstand oder im Supermarkt gekauft wurden. Daher ist es noch vor der Lagerung wichtig, überhaupt die richtigen Beeren auszuwählen. Die Erdbeeren sollten gleichmäßig rot, glänzend und prall sein, berichtet unter anderem der NDR. Beeren mit Druckstellen lieber liegen lassen und zu Früchten mit kurzen grünen Stielen und grünen Kelchblättern (ohne weiße Spitze) greifen.

Erdbeeren: Besser zu regionalen Produkten greifen oder gleich selber anbauen

Generell ist es ratsam, zu regionalen Produkten zu greifen. Denn Erdbeeren aus Spanien, Marokko oder Italien haben bereits Ernte- und Transportzeit auf dem Buckel – somit werden sie auch schneller verderben, berichtet Mein schöner Garten. Darüber hinaus kann Importware mit Pestiziden belastet sein – eben um sie für eine längere Zeit haltbar zu machen. Laut dem Bundeszentrum für Ernährung können dann drei bis zehn Tage zwischen Ernte und Verzehr liegen. Das geht meistens auf Kosten des Geschmacks.

Wer Erdbeeren im eigenen Garten wachsen lässt, hat den Vorteil, die Beeren nach Bedarf pflücken zu können. Denn am Strauch halten die Früchte am längsten frisch. Zudem reifen die Früchte nicht mehr nach, sollten sie zu früh geerntet werden, berichtet RUHR24.

Erdbeeren sind sehr empfindlich.
Werden Erdbeeren geschichtet, bekommen sie schnell Druckstellen. © Francis Dean/Dean Pictures/Imago

Erdbeeren richtig lagern: Sieben goldene Regeln für frische Früchtchen

Sind die Erdbeeren – woher sie nun auch kommen mögen – erstmal in der Küche angekommen, sollten Verbraucher und Verbraucherinnen unbedingt folgende Tipps zur Lagerung beherzigen:

Erdbeeren lagern: Einfrieren ist auch eine Möglichkeit

Erdbeeren sind empfindlich, doch für dieses Geschmackserlebnis betreiben wir doch gerne etwas mehr Aufwand, oder? Nach etwa zwei Tagen sollten Verbraucher dann auch zugreifen und die Früchte verspeisen. Ist das nicht möglich, gibt es natürlich noch die Möglichkeit, die Beeren einzufrieren.

Darum lieben wir Erdbeeren

Erdbeeren sind nicht nur süß, aromatisch und erfrischend, sondern auch eine wahre Vitamin-Bombe – noch dazu mit wenigen Kalorien. Also der perfekte Snack. Das Bundeszentrum für Ernährung schreibt, dass 100 Gramm Erdbeeren sogar mehr Vitamin C enthalten als Zitronen oder Orangen. Eine Schale mit 150 Gramm der Beeren deckt bereits den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Darüber hinaus enthalten sie Folsäure, Vitamine B1 und B2 sowie die Mineralstoffe Kalzium, Kalium, Eisen und Magnesium. Auf 100 Gramm haben Erdbeeren nur 32 Kalorien.

Werden Erdbeeren, die übrigens auch gegen den miesen Spargel-Urin gelfen, als ganzes allerdings eingefroren, sind sie nach dem Auftauen meistens matschig. Dennoch können Verbraucher und Verbraucherinnen sie als Eiswürfel im Prosecco oder alkoholfreiem Sommer-Drink nutzen, oder sie zu einem erfrischenden Smoothie pürieren. Natürlich bietet es sich auch immer an, die übriggebliebenen Früchte zu Marmelade einzukochen.

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