Wiedervereinigung

Einkaufen am 3. Oktober: Diese Geschäfte dürfen heute am Feiertag öffnen

Noch schnell einkaufen am Tag der Deutschen Einheit? Das wird am 3. Oktober nicht leicht. Es gibt am Sonntag trotzdem einige Möglichkeiten zum Shopping.

Hamm - Die deutsche Wiedervereinigung wird am 3. Oktober zum 31. Mal gefeiert. Der Tag der Deutschen Einheit ist ein gesetzlicher Feiertag in ganz Deutschland. Wer vergessen hat, vorher etwas einzukaufen, ist aber nicht zwingend aufgeschmissen. Denn selbst am Sonntag sind nicht alle Geschäfte geschlossen.

Gesetzlicher FeiertagTag der Deutschen Einheit
TagSonntag, 3. Oktober 2021
BundesländerAlle

Einkaufen im Supermarkt am Tag der Deutschen Einheit 2021: Das sind die Möglichkeiten am 3. Oktober

Der 3. Oktober fällt 2021 auf einen Sonntag. Das ändert jedoch nichts daran, dass es sich beim Tag der Deutschen Einheit ohnehin um einen gesetzlichen Feiertag handelt, an dem es Einschränkungen für den Handel gibt. Daher bleiben die Geschäfte grundsätzlich geschlossen.

Supermärkte wie Rewe, Edeka und Discounter wie Aldi, Lidl, Penny und Netto öffnen nicht. Wer sich für den 3. Oktober mit Lebensmitteln eindecken will, muss den Einkauf also spätestens am Samstag (2. Oktober) erledigt haben. Trotz geschlossener Läden müssen Sie jedoch am Feiertag nicht hungern, denn es gibt Ausnahmen von den Regelungen für gesetzliche Feiertage.

Einkaufen am 3. Oktober: Supermärkte an Hauptbahnhöfen, Flughäfen und Tankstellen geöffnet

Wer am Tag der Deutschen Einheit unbedingt noch einkaufen muss, hat insbesondere in Großstädten in NRW gute Chancen, fündig zu werden. Dort gibt es einige Supermärkte, die 365 Tage im Jahr geöffnet haben.

Geschäfte in Hauptbahnhöfen, Flughäfen oder manche Tankstellen dürfen auch am Feiertag öffnen. Im Kölner Hauptbahnhof macht etwa der Rewe To Go die kompletten 24 Stunden des 3. Oktobers auf. Auch in der Edeka-Filiale im Hauptbahnhof Düsseldorf lässt sich der Einkauf von 0 bis 24 Uhr erledigen. Auch an den großen Flughäfen sind die Supermärkte und Discounter feiertags geöffnet.

Einkaufen am Feiertag: NRW-Gesetz regelt Ladenöffnungszeiten

Das Gesetz zur Regelung der Ladenöffnungszeiten von NRW listet auf, wo der Verkauf an Sonn- und Feiertagen erlaubt ist. In dem Ladenöffnungsgesetz heißt es:

  • 1. Verkaufsstellen, deren Kernsortiment aus einer oder mehrerer der Warengruppen Blumen und Pflanzen, Zeitungen und Zeitschriften oder Back- und Konditorwaren besteht, für die Abgabe dieser Waren und eines begrenzten Randsortiments für die Dauer von fünf Stunden. [...]
  • 2. Verkaufsstellen von themenbezogenen Waren oder Waren zum sofortigen Verzehr auf dem Gelände oder im Gebäude einer Kultur- oder Sport-Veranstaltung oder in einem Museum während der Veranstaltungs- und Öffnungsdauer, sofern sie der Versorgung der Besucherinnen und Besucher dienen.
  • 3. Verkaufsstellen landwirtschaftlicher Betriebe, deren Kernsortiment aus selbst erzeugten landwirtschaftlichen Produkten besteht, für die Abgabe dieser Waren und eines begrenzten Randsortiments für die Dauer von fünf Stunden. [...]

Zudem darf Essen „to go“ verkauft werden: Erlaubt ist der Verkauf themenbezogener Waren oder von Waren zum sofortigen Verzehr auf dem Gelände oder im Gebäude einer Kultur- und Sportveranstaltung oder in einem Museum während der Veranstaltungs- und Öffnungsdauer - „sofern sie der Versorgung der Besucherinnen und Besucher dient“.

Für fünf Stunden dürfen dem Gesetz zufolge Hofläden, also jene Verkaufsstellen landwirtschaftlicher Betriebe öffnen, deren Kernsortiment aus selbst erzeugten landwirtschaftlichen Produkten besteht. Wer an Tag der Deutschen Einheit unterwegs ist, und etwa Kartoffeln, Eier oder ähnliches kaufen möchte, könnte fündig werden.

Durch Corona ist die Anzahl verkaufsoffener Sonntag eh eingeschränkt: Eine Übersicht über die verkaufsoffenen Sonntage in NRW* liefert RUHR24.de. Ausweichen zum Einkaufen in die Niederlande ist jedoch an Feiertagen und sonntags eine Option. Die Regeln für Einreise sind jedoch aufgrund der Corona-Pandemie verschärft. *RUHR24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Fabian Sommer/dpa

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