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Große Neuerung bei Burger King: Kunden haben jetzt die Wahl

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Von: Daniel Großert

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Burger King „revolutioniert“ sein Angebot. Fast alle Burger werden nun bei der Bestellung auch ohne Fleisch angeboten. Die Wahl liegt beim Kunden.

Hamm - Die Menschen in Nordrhein-Westfalen und ganz Deutschland essen immer weniger Fleisch. Dieser Entwicklung bei der Ernährung kann sich auch die Gastronomie nicht verschließen. Burger King verändert sein Angebot daher drastisch - und spricht sogar von einer „Revolution“.

RestaurantketteBurger King
Gründung1954, Miami, Florida, USA
Umsatz1,8 Millarden US-Dollar (2021)

„Revolution“ bei Burger King: Alle Burger jetzt auch ohne Fleisch

Vor 25 Jahren brachte Burger King den ersten pflanzenbasierten Burger auf den Markt: den Veggie King. In den vergangenen Jahren hat die Fast-Food-Kette ihr Angebot an vegetarischen und veganen Speisen immer weiter ausgebaut. Doch nun geht das Unternehmen noch einen großen Schritt weiter: Alle (Beef)-Burger bietet Burger King in ganz Deutschland nun auch als fleischlose Plant-based-Variante an.

Plant-based bedeutet pflanzenbasiert. Bei diesen Burgern kommen statt der normalen Hackfleisch-Patties welche auf Soja- und Weizenbasis zum Einsatz. Burger King, das zuletzt die Preise für Pommes und Burger erhöht hatte, verspricht, dass die veganen Patties „nicht nur aussehen wie Fleisch, sondern auch danach schmecken“.

Burger King bietet fast alle Produkte ohne Fleisch an - Kunden haben die Wahl

Nachdem es bislang einige ausgewählte Produkte wie den Whopper oder den Long Chicken mit Fleischalternativen gab, stellt Burger King nun fast das gesamte Sortiment auf Plant-based um. Bei allen Burgern, die zuvor mit Rindfleisch zubereitet wurden - wie zum Beispiel Hamburger, Cheeseburger oder Big King -, haben Kunden ab sofort die Wahl, ob sie sie mit oder ohne Fleisch essen möchten.

Diesen Schritt begründet die Fast-Food-Kette zum einen mit verändertem Ernährungsverhalten: „Die Supermärkte sind längst voller pflanzenbasierter Ersatzprodukte und mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland ernährt sich flexitarisch“, erklärte Marketingdirektor Klaus Schmäing. „Wir wollen Fast Food in Deutschland grundlegend verändern - eben revolutionieren.“

Zum anderen sollen mit den neuen Produkten neue Zielgruppen erschlossen werden: „Wir wollen auch Kundinnen und Kunden erreichen, die sich vegetarisch und vegan ernähren und bisher nicht an Burger King gedacht haben, wenn sie etwas essen gehen. Und wir wollen den anderen, die nicht immer Fleisch brauchen, eine Wahl bieten“, sagte Danny Wilming, Head Of Brand bei Burger King, der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung.

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