Mund-Nasen-Schutz

Beschlagene Brille wegen Corona-Maske: Diese Tipps und Tricks helfen

Seit Monaten ist der Mund-Nasen-Schutz fester Bestandteil unseres Alltags. Die meisten haben sich an die Maske gewöhnt. Doch vor allem Brillenträger tun sich schwer. Mit diesen Tricks soll die Sehhilfe nicht mehr beschlagen.

Hamm - Brillenträger kennen das Phänomen der beschlagenen Brillengläser schon immer: Wer aus der kalten Luft in einen warmen Raum tritt, sieht erstmal - nichts. Was sich leicht durch kurzes Abnehmen lösen ließ, ist seit Ausbruch des Coronavirus zu einem großen Problem geworden. Denn die warme Atemluft strömt unterhalb der Augen aus der Maske und lässt den Träger im Nebel stehen. (News zum Coronavirus)

Sars-CoV-2\tMedizinische Bezeichnung des Virus \t
Covid-19Covid-19\\Bezeichnung für die durch das Virus ausgelöste Krankheit
Coronaviren/Corona\tBezeichnung für eine Familie von Erregern. Es gibt unterschiedliche Corona-Stämme

Das Netz ist voll von Tipps, wie sich das Beschlagen der Brille vermeiden lässt. Wir haben einige hier zusammengestellt:

Beschlagene Brille wegen Corona-Maske - Spülmittel oder Seife helfen

Ein Film aus Spülmittel oder Seife soll gegen das Beschlagen der Brillengläser helfen. Und so funktioniert es: Nach dem Putzen werden die Gläser noch einmal mit einem Tropfen Seife oder Spülmittel eingerieben. Kurz warten und einwirken lassen - dann nicht abspülen, sondern mit einem trockenen Stofftuch blank reiben. Durch den Film, der auf den Gläsern bleibt, soll die Brille nicht mehr so schnell beschlagen.

Beschlagene Brille wegen Maske: Maskenrand umklappen

Dieser Tipp kommt angeblich aus Japan, wo es bekanntlich bereits seit vielen Jahren üblich ist, in der Öffentlichkeit und vor allem im Nahverkehr eine Maske zu tragen. Japaner mit Brille schwören darauf, den oberen Rand der Maske nach innen einzuschlagen. So soll die warme Luft gegen eine Barriere stoßen und nicht mehr nach oben, sondern zu den Seiten ausströmen.

Beschlage Brille wegen Maske: Draht einziehen

Die Einmalmasken aus dickem Zellstoff haben alle einen kleinen Draht am oberen Rand eingearbeitet, der über der Nase zusammengedrückt wird. So soll die Maske dicht abschließen - und die Brille nicht beschlagen. Wer diese Art Maske regelmäßig trägt, weiß: Das funktioniert nicht richtig gut.

Wir haben gleich noch einen Tipp, wie sich der gewünschte Effekt hier verbessern lässt. Viele Stoffmasken verfügen nicht über so einen Draht. Man kann ihn aber leicht nachrüsten - je dünner, desto einfacher. Ein Stück Dekodraht kann ganz leicht durch die Naht am oberen Maskenrand gezogen werden. Wer nähen kann, nimmt am besten einen Pfeifenputzer.

Maske unter der Brille fixieren: Doppelseitiges Klebeband

Einwegmasken können mit Hilfe eines schmalen Streifens doppelseitigen Klebebands an der Nase befestigt werden. So soll der Stoff luftdicht abschließen und der warme Atem nicht mehr nach oben strömen - und die Brille nicht beschlagen.

Dieser Trick funktioniert nicht bei Stoffmasken, weil der Klebestreifen nicht am Stoff haftet. Außerdem kann durch das Hautfett die Klebekraft schnell nachlassen.

Beschlagene Brillen wegen Mund-Nasen-Schutz: Gummibänder enger machen

Häufiger Grund dafür, dass die Maske nicht luftdicht nach oben abschließt und die Brille beschlägt, ist, dass sie zu weit sitzt. Dafür gibt es einen einfachen Trick, der bei allen Mund-Nasen-Schutz-Masken funktioniert, die mit Gummibändern hinter den Ohren gehalten werden: Einfach das Gummi einmal in sich drehen, so dass ein Kreuz entsteht. Schon sitzt es enger am Gesicht - und die Maske verrutscht nicht so leicht.

Schutz gegen beschlagene Brille wegen Maske: Taschentuch einlegen

Ein Taschentuch zu einem schmalen Streifen falten, an den oberen Rand legen, die Maske zusammen mit dem Taschentuch anlegen - auch das soll helfen, wenn die Brillengläser durch den warmen Atem beschlagen. Das Taschentuch nimmt die winzigen Feuchtigkeitströpfchen auf, so soll kein Nebel entstehen.

Durchblick statt Nebel: Brille über der Maske tragen

Der obere Rand der Maske sollte - auch wenn einer der Tipps angewandt wird - immer unter die Brille geschoben werden. Das hat allerdings den Nachteil, das die Sehhilfe zu rutschen beginnen kann. Ein Tipp aus dem Netz: Eine Brillenkette verwenden.

Alternative für Brillenträger in Coronazeiten: Kontaktlinsen tragen

Wer kann, schützt sich ganz einfach vor der Masken-Nebelwand, indem er in der Corona-Zeit auf das Tragen einer Brille verzichtet: Mit Kontaktlinsen jedenfalls gibt es das Problem der beschlagenen Gläser nicht.

Fast ganz Nordrhein-Westfalen ist Corona-Risikogebiet. Die 7-Tage-Inzidenz ist in beinahe jedem Landkreis, beinahe jeder kreisfreien Stadt, über den kritischen Wert von 50 gestiegen. Das Land und die Kommunen reagieren mit strengeren Regeln und Verordnungen. Vielerorts ist die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auch auf Einkaufsstraßen oder belebte Plätze ausgeweitet worden.

Rubriklistenbild: © Kirsten Neumann/dpa-tmn

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