„Gut Bio Kerne Mix“

Rückruf bei Discounter: Pestizid in diesem beliebten Bio-Produkt nachgewiesen

Rückruf: In einem beliebten Bio-Produkt bei Aldi wurde ein Pestizid nachgewiesen. Behörden warnen vor dem Verzehr.

Essen - Rückruf: In einer Körner-Mischung des Lebensmittel-Discounters Aldi wurden Rückstände eines Pflanzenschutzmittels gefunden. Den betroffenen „Gut Bio Kerne Mix“ der „Partners in Bio GmbH“ gab es sowohl bei Aldi Nord als auch bei Aldi Süd zu kaufen. Bitte essen Sie die Bio-Kerne nicht!

Produkt:Gut Bio - Kerne Mix
Hersteller: Partners in Bio GmbH, St. Ruprecht/Raab in Österreich
Vertrieb:Aldi Nord und Süd
Grund der Warnung:Rückstand des Pestizids Ethylenoxid

Rückruf bei Aldi: Pestizid „Gut Bio Kerne Mix“ gefunden

Der Lieferant ruft die Artikel „Gut Bio Kerne Mix“ (275 Gramm) mit den Mindesthaltbarkeitsdaten zwischen dem 15. Juli 2021 und dem 3. September 2021 zurück, teilten Aldi Nord und Aldi Süd mit.

Bei einer Untersuchung wurde in einer Probe des „Gut Bio Kerne Mix“ ein Rückstand des Pflanzenschutzmittels „Ethylenoxid“ nachgewiesen. So steht es auf der Internetseite des Lebensmittel-Discounters Aldi. Im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes habe Aldi die Sorte des betroffenen Artikels des Lieferanten „Partners in Bio GmbH“ bereits aus dem Verkauf genommen.

Rückruf bei Aldi: „Gut Bio Kerne Mix“ nicht mehr essen

Die betroffenen Bio-Kerne des Lieferanten „Partners in Bio GmbH“ sollten vorsorglich nicht mehr verzehrt werden und können in jeder Aldi-Filiale gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden. Weitere Chargen mit anderen Mindesthaltbarkeitsdaten seien nicht betroffen.

Vom Rückruf des „Gut Bio Kerne Mix“ betroffen sind Aldi-Filialen in folgenden Bundesländern: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.

Rückruf bei Aldi: Pestizid Ethylenoxid kann krank machen

Ethylenoxid ist ein Pflanzenschutzmittel (Pestizid). Die direkte Reaktion von „Ethylenoxid mit DNA wird als initialer Schritt in der Abfolge genetischer und damit zusammenhängender Vorgänge angesehen, die schließlich zu Krebserkrankungen führen“, heißt es in der Gestis-Stoffdatenbank des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA).

Eine in NRW verkaufte Fisch-Spezialität darf nicht verzehrt werden: Es gibt einen Rückruf für Lachs. Weil schwerwiegende gesundheitliche Schäden drohen, wird auch vor Reis gewarnt.

Rubriklistenbild: © Rolf Vennenbernd/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare