Neue Regeln zum Sommerstart

Änderungen im Juni 2021: Impfpass, Speicherplatz-Limit, Haftungsregeln

Zum Sommer-Start gibt es im Juni einige neue Regeln. Neben wichtigen Änderungen für Verbraucher im Kampf gegen die Corona-Pandemie profitieren zum Beispiel Bahnkunden.

Hamm - Der neue Monat bringt Neuerungen in Deutschland und Nordrhein-Westfalen: Im Juni 2021 gibt es neue Regeln bei den Impfungen gegen das Coronavirus. Vor den Sommerferien, die in einigen Bundesländern Ende des Monats beginnen, soll der digitale Impfpass erscheinen. Doch auch in anderen Bereichen gibt es ab 1. Juni 2021 weitreichende Änderungen, die unseren Alltag betreffen. Ein Überblick. (News zum Coronavirus)

MonatJuni
Tage 30
Benannt nachrömische Göttin Maia
Feiertage 2021Tag der Arbeit (1. Mai), Muttertag (9. Mai), Christi Himmelfahrt (13. Mai), Pfingstmontag (24. Mai)

Änderungen im Juni 2021: Impfpriorisierung ab 7. Juni aufgehoben

Eine wichtige Änderung gilt ab dem 7. Juni 2021: Im Kampf gegen das Coronavirus wird in Deutschland die Impfpriorisierung aufgehoben. Heißt: Ab diesem Tag können sich alle Bundesbürger, die 16 Jahre oder älter sind, in Impfzentren, bei ihren Hausärzten oder bei Betriebsärzten einen Impftermin erfragen. Erfragen heißt aber nicht bekommen, denn aktuell führt die Impfstoff-Knappheit zu Verzögerungen.

Änderungen im Juni 2021: Der digitale Corona-Impfpass kommt

Bis Ende Juni 2021 soll ein wichtiges Dokument in digitaler Form verfügbar sein: der digitale Impfpass. Der Corona-Impfnachweis soll über eine App in Deutschland abgerufen werden können. Ein Datum für die Einführung des Dokuments gibt es noch nicht. Das Gesundheitsministerium von Jens Spahn geht davon aus, dass es rechtzeitig vor der Hauptreisezeit im Sommer passieren wird. Wer sich bereits hat impfen lassen, kann den Nachweis in den digitalen Impfpass überführen und hat ihn so jederzeit per Handy verfügbar. Als Nachweis dient weiterhin auch der gelbe Impfpass in Papierform.

Änderungen im Juni 2021: Entschädigung bei Verspätungen der Bahn auch online

Die Deutsche Bahn (DB) ermöglicht es ab dem 1. Juni, Antrag auf Entschädigung bei Verspätungen auch per App oder über die Homepage zu stellen. Bis zum Juni 2021 war das nur über ein Formular möglich, das Bahnkunden umständlich ausdrucken, ausfüllen und einreichen mussten. Die Online-Methode verspricht ein Plus an Kundenfreundlichkeit. Der Umweg über Papier bleibt weiterhin möglich. Die DB zahlt bei einer Stunde Verspätung 25 Prozent des ursprünglichen Fahrpreises zurück. Bei zwei Stunden gibt es die Hälfte zurück. Wie merkur.de* berichtet, bringt die Deutsche Bahn im Juni zudem einen XXL-ICE auf die Schienen.

Änderungen im Juni 2021: Speicherplatz bei Google bekommt Limit

Ab 1. Juni 2021 gibt es zwei Neuerungen für jeden, der einen Google-Account hat. Erstens: Google behält sich das Recht vor, einen Account, der zwei Jahre inaktiv war, zu löschen. Allerdings mit Vorwarnung: Der Nutzer oder die Nutzerin wird drei Monate vorher per Mail benachrichtigt, um Daten zu sichern oder wieder aktiv zu werden. Zweite Neuerung bei Google: Es gibt ab 1. Juni 2021 ein Speicherlimit für die Dienste von Google Drive, Google Fotos und Gmail. Den Userinnen und Usern stehen serviceübergreifend 15 Gigabyte kostenloser Speicherplatz zur Verfügung. Das Limit lässt sich nur gegen Geld aufheben. Diese neue Regel gilt für alle Dateien, die ab dem 1. Juni 2021 in den Google-Diensten hochgeladen oder geändert wurden. 

Änderungen im Juni 2021: Neue Haftungsregeln für Facebook, TikTok und Co.

Ab dem 7. Juni gilt in Deutschland das reformierte Urheberrecht. Ab diesem Tag haften Plattformen wie Facebook, YouTube, TikTok für Inhalte und mögliche Urheberrechtsverletzungen der Nutzer. Die Bundesregierung hatte den Gesetzentwurf im Februar beschlossen. Dabei sollen Kreative von der Wertschöpfungskette im Web stärker profitieren. Kritiker befürchten, dass die Plattformbetreiber künftig Upload-Filter einsetzen werden – worin sie eine Einschränkung der Meinungsfreiheit sehen.

Änderungen im Juni 2021: Gerichtsentscheidung in Gartenstreit von Nachbarn erwartet

Am 11. Juni verkündet der Bundesgerichtshof seine Entscheidung zu der Frage, ob Grundstücksbesitzer überhängende Zweige abschneiden dürfen, wenn Äste eines Baums vom Nachbargrundstück über dem eigenen Grundstück ragen und drohen, dort abzusterben. Derartige Fälle von Ärger und Streitigkeiten rund um den Gartenzaun beschäftigen die Gerichte immer wieder. In dem Fall aus Berlin geht es um eine rund 40 Jahre alte Schwarzkiefer. Demnach wollen die Besitzer der Kiefer dem Nachbarn gerichtlich untersagen lassen, von dem Baum Äste abzuschneiden. - *merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Soeren Stache/dpa

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