Wasserleiche trieb vor Clooneys Villa

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Die herrlich gelegene Villa von George Clooney direkt am Ufer des Comer Sees in Norditalien.

Laglio - Seit Hollywood-Star George Clooney hier wohnt, ist man in Laglio am Comer See an Aufregung gewöhnt. Doch jetzt steht das ganze Dorf unter Schock.

Am Karfreitag hat Clooneys Nachbarin Flora Garcea hat beim Blick durchs Küchenfenster eine Leiche im Wasser des Sees treiben sehen. Es ist die Leiche einer Frau, deren Hals fast durchtrennt ist. Die Frau ist umgebracht worden. „Das tote Mädchen trug Dessous“, zitiert die Klatschpresse Clooneys Nachbarin, „das Spitzenhemdchen hatte man ihr über ihren üppigen Busen bis unters Kinn geschoben.“ Und: „Sie hatte einen makellosen Körper; eine Figur wie die eines Stars.“

Die Untersuchungen kommen über Ostern sehr schnell voran. Ein Gerichtsmediziner stellt fest, dass die Frau Geschlechtsverkehr hatte, als ihr der Hals – vermutlich mit einem Beil – durchtrennt wurde. Der Kripo gelingt es derweil, die Identität der Frau mit den zwei auffälligen Tattoos auf Brust und Schulter zu klären: Es handelt sich um Beatrice Sulmona aus Castel San Pietro, einem kleinen Dorf im Tessin unweit des Comer Sees.

Die 36-Jährige lebte dort in einem Reihenhaus mit ihrem Mann Marco und einem gemeinsamen Sohn. In ihrer Freizeit jobbte die attraktive Frau als Kellnerin, außerdem war sie als Schwester des Bürgermeisters überall bekannt und beliebt. Das Leben der kleinen Familie gilt als vorbildlich – bis die Kripo am Ostersonntag den Ehemann der Toten verhaftet. Der als Physiotherapeut tätige 32-Jährige hält dem Druck der Vernehmungen auch nicht lange stand und gesteht.

Warum er aber seine Frau fast geköpft und ihr den Schädel eingeschlagen hat, müssen erst noch weitere Untersuchungen klären. So lange wird in dem 1000-Seelen-Ort Laglio auch noch mehr Rummel als üblich herrschen.

mdu

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