Skihose vor der Sommerpause nicht mit Weichspüler waschen

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Für Skifahrer bricht die Sommerpause an. Ihre Funktionskleidung sollten sie davor lieber nicht mit Weichspülern waschen - aus gutem Grund. Foto: Jan Woitas

Die Skisaison ist vorbei. Die Sportklamotten werden nun im hintersten Eck des Schrankes oder gar in Boxen verstaut - aber erst nach der letzten Wäsche. Hier ist wichtig, die empfindlichen High-Tech-Textilien nicht zu sehr zu beanspruchen.

Planegg (dpa/tmn) - Beim Waschen von Wintersport-Funktionskleidung vor der Sommerpause sollten Verbraucher auf Weichspüler verzichten. Denn der verstopft die Poren der Textilien. Der Deutsche Skiverband (DSV) rät auch zur Nutzung von Schonwaschmittel für Skianzug, -jacke oder -hose.

Bei Funktions- und Thermounterwäsche greifen Sportler hingegen aus hygienischen Gründen am besten zu bleichmittelhaltigen Voll- und Universalwaschpulver. Darauf weist der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) in Frankfurt am Main hin.

Anders als Funktionskleidung dürfen Fleecepullover und -jacken wie auch Handschuhe, Mützen oder Schals aus dem Material mit etwas Weichspüler gewaschen werden. So bleiben sie bis zum nächsten Winter angenehm flauschig. Der größte Teil von Fleece-Textilien bestehe aus Kunstfasern und sollte bei niedrigen Temperaturen gewaschen werden, erklärt der IKW. Fleecestoffe wie auch die Funktionswäsche wird am besten vor der Sommerpause noch einmal imprägniert.

Mit Daunen gefüllte Jacken kommen am besten ebenfalls bei niedrigen Temperaturen von bis zu 30 Grad im Fein- oder Wollwaschgang in die Maschine. Dazu wird ein flüssiges Wollwaschmittel benutzt. Wichtig ist hier das Trocknen: Daunen müssen nicht nur sehr gut getrocknet sein vor dem Einmotten, sie dürfen auch nur gemeinsam mit zwei bis drei Tennisbällen in die Trocknertrommel kommen. Deren Bewegung beim Trockengang sorgt dafür, dass die Daunen fluffig bleiben und nicht zusammenkleben.

Nach dem Trocknen auf einer möglichst hohen Temperatur kann die Jacke auf einem Wäscheständer ausgebreitet abkühlen. Wichtig ist hier: Vor dem Imprägnieren sollten man prüfen, ob noch Restfeuchte im Material ist.

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